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Oberster Rat verabschiedet neue Fassung des Gesetzes über die Grundsätze der staatlichen Aufsicht – Unternehmen erhalten neue Möglichkeiten

Am 8. April 2025 hat die Werchowna Rada der Ukraine eine neue Fassung des Gesetzes über die Grundsätze der staatlichen Aufsicht verabschiedet. Dieses bedeutende Gesetz zielt darauf ab, die Kontrollsysteme für Unternehmen in der Ukraine zu reformieren.

Am 8. April 2025 hat die Werchowna Rada der Ukraine eine neue Fassung des Gesetzes verabschiedet, das die grundlegenden Prinzipien der staatlichen Aufsicht (Kontrolle) betrifft. Dieses wichtige Gesetz stellt einen bedeutenden Schritt in der Reform des Kontrollsystems für Unternehmen in der Ukraine dar. Laut dem Informationsdienst Liga wurde der Gesetzesentwurf Nr. 14030, der Teil des Ukraine Facility-Programms ist, im zweiten Lesung und insgesamt von 238 Abgeordneten unterstützt.

Das neue Gesetz sieht die Einführung eines freiwilligen Audits vor, das es Unternehmen mit niedrigem Risiko ermöglichen wird, die Häufigkeit von Kontrollen zu reduzieren. Das Ministerium für Wirtschaft der Ukraine hat darauf hingewiesen, dass für Unternehmen mit geringem Risiko Kontrollen nicht häufiger als alle fünf Jahre stattfinden werden. Diese Neuerung zielt darauf ab, die administrative Belastung für Unternehmer zu verringern und günstigere Bedingungen für die Geschäftstätigkeit zu schaffen.

Nach Schätzungen der Autoren des Gesetzesentwurfs wird die Einführung des freiwilligen Audits die Anzahl der Unternehmensprüfungen um 30 % reduzieren. Dies wird die Belastung für die Unternehmen erheblich verringern und ihnen ermöglichen, sich auf die Entwicklung ihrer Geschäfte zu konzentrieren, anstatt sich ständig mit staatlichen Kontrollen auseinandersetzen zu müssen.

Gemäß den neuen Regeln müssen alle Kontrollen zwingend auf Audio und Video aufgezeichnet werden, was die Transparenz des Prozesses gewährleistet. Darüber hinaus haben Unternehmer die Möglichkeit, ihre Erklärungen und Einsprüche gegen die Berichte der Aufsichtsbehörden online über ein elektronisches Büro einzureichen, was die Kommunikation zwischen Unternehmen und Staat erleichtert.

Das Büro für effektive Regulierung BRDO schätzt den wirtschaftlichen Effekt der Reform der staatlichen Aufsicht auf über 1,5 Milliarden Hrywnja Einsparungen pro Jahr für die Unternehmen. Dies deutet darauf hin, dass das neue Gesetz das Geschäftsklima in der Ukraine erheblich verbessern und das wirtschaftliche Wachstum fördern kann.

Das Gesetz tritt nach dem Ende des Kriegsrechts in der Ukraine in Kraft. Dies ist ein wichtiger Punkt, da die Reform der Aufsicht unter Bedingungen erfolgt, in denen das Land mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert ist, die mit dem Krieg und seinen Auswirkungen auf die Wirtschaft verbunden sind.

Bereits im Juni 2025 hatte der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, erklärt, dass er die Regierung beauftragt hatte, ein Moratorium für Unternehmensprüfungen einzuführen, um die Unternehmer vor Druck zu schützen. Am 21. Juli führte der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat (NSDC) ein Moratorium für Unternehmensprüfungen ein, und die Regierung genehmigte am 23. Juli einen Plan zur Umsetzung dieser Entscheidung, der ein Verbot von unbegründeten Prüfungen und Eingriffen in die Geschäftstätigkeit vorsieht.

Am 7. Oktober 2025 verabschiedete die Werchowna Rada der Ukraine in erster Lesung den Gesetzesentwurf Nr. 14030, der vorschlägt, das System der staatlichen Aufsicht von einem repressiven in ein partnerschaftliches zu ändern. Dies zeigt die Absicht des Staates, einen konstruktiveren Dialog mit der Wirtschaft zu schaffen und deren Entwicklung in der Ukraine zu fördern.