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Washington erhöht Druck auf europäische Verbündete zur Stationierung von Truppen in der Straße von Hormuz

Washington intensiviert seinen Druck auf europäische Verbündete, um militärische Kräfte in der strategisch wichtigen Straße von Hormuz zu stationieren. Dies geht aus einem Bericht des deutschen Magazins Der Spiegel hervor.

Washington intensiviert aktiv den Druck auf seine europäischen Verbündeten, um militärische Kräfte in der strategisch wichtigen Straße von Hormuz zu stationieren. Laut einer Veröffentlichung des deutschen Magazins Der Spiegel hat NATO-Generalsekretär Mark Rutte den europäischen Hauptstädten die Erwartungen des US-Präsidenten Donald Trump bezüglich konkreter Verpflichtungen in den kommenden Tagen mitgeteilt.

Nach Informationen mehrerer europäischer Beamter, die über den Verlauf des Treffens zwischen Rutte und Trump informiert sind, stellt die Forderung des amerikanischen Präsidenten faktisch ein Ultimatum dar. Trump erwartet, dass die europäischen Länder klare Verpflichtungen zur Stationierung von Kriegsschiffen oder anderen militärischen Kräften in der Region abgeben, da die politischen Zusicherungen, die zu Beginn des Krieges der USA und Israels gegen den Iran geäußert wurden, nicht mehr ausreichen.

Darüber hinaus übt Trump erheblichen Druck auf seine NATO-Partner aus und äußert neue Drohungen. Amerikanische Medien berichten, dass der US-Präsident eine Liste europäischer Länder erstellt, die ihn im Konflikt gegen den Iran unterstützt haben, sowie diejenigen, die sich dagegen ausgesprochen haben. Dies deutet darauf hin, dass Washington bereit ist, Maßnahmen gegen diejenigen zu ergreifen, die seine Position nicht unterstützen.

Es ist erwähnenswert, dass Trump am 1. April die Möglichkeit eines Rückzugs der Vereinigten Staaten aus der NATO angedeutet hat, da die Verbündeten sich geweigert hatten, sich seinem Krieg gegen den Iran anzuschließen. Dies hat Besorgnis unter den europäischen Ländern ausgelöst, die die Eskalation der Spannungen in der Region beobachten.

Früher hatte Trump betont, dass die Vereinigten Staaten keine Hilfe von NATO-Verbündeten im Krieg gegen das iranische Regime benötigen. Er stellte auch fest, dass er NATO immer als einseitige Bewegung angesehen hat, bei der die USA enorme Summen für den Schutz europäischer Länder ausgeben, die im Gegenzug nicht bereit sind, in kritischen Momenten Unterstützung zu leisten.

Am 17. März äußerte Trump seine Enttäuschung über das Verhalten der Verbündeten und stellte fest, dass die NATO den USA nicht geholfen hat, als es notwendig war. Er erinnerte auch an die Situation mit Grönland, das er von Dänemark kaufen wollte, aber eine Ablehnung erhielt.

Am 6. April kehrte Trump erneut zum Thema NATO zurück und erklärte, dass seine negative Haltung gegenüber dem Bündnis mit der Weigerung europäischer Länder begann, seinem Vorschlag bezüglich Grönland zuzustimmen.

Nach dem Treffen mit Rutte am 9. April kritisierte Trump erneut die Verbündeten und erklärte, dass sie die USA nicht unterstützt hätten, als Washington dies benötigte, und äußerte Zweifel an ihrer Bereitschaft, in Zukunft zu helfen. In einem Beitrag auf seiner sozialen Plattform Truth Social schrieb er: "Die NATO war nicht da, als wir sie brauchten, und sie wird nicht da sein, wenn wir sie wieder brauchen. Denkt an Grönland – dieses große, schlecht geführte Stück Eis!!!".

Als Reaktion auf diese Äußerungen stellte Rutte fest, dass Trump "offensichtlich enttäuscht" darüber sei, dass viele NATO-Verbündete den Krieg der USA und Israels gegen den Iran nicht so unterstützt haben, wie er es erwartet hatte. Die Situation in der Straße von Hormuz und die Position der USA zur NATO bleiben im Zentrum internationaler politischer Diskussionen, während sich die Ereignisse weiterentwickeln.