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In diesem Jahr wurden 19 Personen in die Ukraine extraditiert - Generalstaatsanwalt

Laut dem Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko wurden in diesem Jahr bereits 19 Personen in die Ukraine extraditiert, darunter ein weiterer Teilnehmer eines betrügerischen Wettbetrugs aus Krywyj Rih.

Wie das Nachrichtenportal Ukrinform berichtet, gab der Generalstaatsanwalt der Ukraine, Ruslan Krawtschenko, in einer Mitteilung über Telegram bekannt, dass kürzlich ein weiterer Verdächtiger, der an einem betrügerischen Wettbetrug in Krywyj Rih beteiligt war, in die Ukraine extraditiert wurde.

Der Mann war im Jahr 2023 Teil einer organisierten Gruppe, die unter dem Deckmantel eines Wettunternehmens systematisch Bürger betrog. Durch gefälschte Instagram-Accounts, die ein Leben in Luxus demonstrierten, überzeugten die Täter die Menschen, nicht existierende Wetten zu platzieren, „bestätigten Gewinne“ und erpressten zusätzliche Gelder, bevor sie untertauchten.

Der Verdächtige hatte sich vor den Ermittlungen versteckt und wurde sowohl national als auch international von Interpol zur Fahndung ausgeschrieben. Im August 2025 wurde er in Deutschland festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft kürzlich in die Ukraine extraditiert. Derzeit befindet er sich in Untersuchungshaft.

Ihm wird die Beteiligung an Betrug, der von einer organisierten Gruppe unter Verwendung elektronischer Datenverarbeitungstechniken begangen wurde, zur Last gelegt (Abschnitt 2, Artikel 27, Abschnitt 4, Artikel 190 des Strafgesetzbuches der Ukraine).

Die Anklageschriften gegen acht seiner Komplizen befinden sich bereits vor Gericht, und deren Vermögen wurde beschlagnahmt.

Seit Beginn des Jahres 2026 hat die Staatsanwaltschaft die Auslieferung von insgesamt 19 Personen in die Ukraine sichergestellt: acht aus Polen, sechs aus Deutschland, zwei aus Tschechien sowie je eine Person aus Spanien, Lettland und Belgien.

Wie Ukrinform berichtete, wurde aus Moldawien ein Einwohner von Chmelnyzkyj extraditiert, der wegen Raubes und schwerer Körperverletzung verurteilt wurde.

Die Extraditionen sind Teil einer umfassenden Strategie der ukrainischen Strafverfolgungsbehörden, um die Kriminalität zu bekämpfen und die Gerechtigkeit für die Opfer von Betrug und Gewaltverbrechen wiederherzustellen. Die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern, insbesondere mit Interpol und den Strafverfolgungsbehörden anderer Länder, spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Die ukrainische Regierung hat in den letzten Jahren verstärkt Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten und das Vertrauen in die Justiz zu stärken. Die erfolgreiche Auslieferung von Verdächtigen ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung und zeigt, dass die ukrainischen Behörden entschlossen sind, gegen Kriminalität vorzugehen.

Die Öffentlichkeit wird aufgefordert, wachsam zu sein und verdächtige Aktivitäten zu melden, um die Sicherheit in der Gesellschaft zu erhöhen. Die Staatsanwaltschaft betont, dass jeder, der in kriminelle Aktivitäten verwickelt ist, mit den Konsequenzen rechnen muss, unabhängig davon, wo er sich befindet.

Für weitere Informationen und aktuelle Nachrichten können die Bürger die offiziellen Kanäle der Staatsanwaltschaft und die sozialen Medien verfolgen, um über Entwicklungen in der Strafverfolgung und andere wichtige Themen informiert zu bleiben.