In der Ukraine protestiert ein Pilotprojekt eines japanischen Unternehmens zur Recycling von Bauabfällen für Straßenreparaturen
Ein neues Projekt zur Wiederverwertung von Bauabfällen für die Instandsetzung von Straßen wurde während eines Arbeitstreffens im Ministerium für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft vorgestellt.
Die Präsentation der Initiative, die darauf abzielt, Bauabfälle für die Reparatur von Straßen zu recyceln, fand im Rahmen eines Arbeitstreffens im Ministerium für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft statt. Diese Informationen wurden von Ukrinform unter Verweis auf das Ministerium übermittelt. Im Rahmen des Projekts ist geplant, Abfälle aus Abrissarbeiten wie Beton, Ziegel und Asphalt zu sammeln, zu sortieren und zu recyceln, um diese Materialien als sekundäre Rohstoffe für die Wiederherstellung der Straßeninfrastruktur zu nutzen.
Der stellvertretende Minister für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft, Oleksandr Krasnolutskyi, betonte die Bedeutung dieses Projekts und erklärte: „Die Nutzung von Abrissabfällen als sekundäre Rohstoffe ist ein wichtiger Schritt zur Schaffung einer Kreislaufwirtschaft in der Ukraine. Solche Projekte ermöglichen es, ökologische Verantwortung mit praktischen Lösungen zur Wiederherstellung der Infrastruktur zu verbinden.“
Während des Treffens wurden auch Fragen der staatlichen Politik im Bereich Abfallmanagement, die Ergebnisse der Projektumsetzung, Investitionsbarrieren und mögliche Unterstützungsmechanismen für japanische Unternehmen erörtert. Es wird erwartet, dass das japanische Unternehmen IKEE zur Übertragung von Technologien für die Herstellung von wetterfesten Materialien für Straßenreparaturen unter Verwendung von sekundären Füllstoffen beitragen wird, sowie deren anschließender Kommerzialisierung.
Im Rahmen des JICA-Programms führt das Unternehmen Tests eines neuen Materials auf ukrainischen Straßen durch und betreibt eine Testproduktion des Produkts. Diese Entwicklung kann unter verschiedenen Wetterbedingungen eingesetzt werden, erfordert keine aufwendige Vorbereitung oder spezielle Technik, ermöglicht eine schnelle Inbetriebnahme der reparierten Abschnitte und weist eine hohe Belastbarkeit auf.
Im Ministerium für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft wird betont, dass die Implementierung solcher Lösungen dazu beitragen wird, Abfallverwertung mit modernen Technologien im Bauwesen zu verbinden und den europäischen Ansätzen für nachhaltige Entwicklung und Wiederaufbau des Landes zu entsprechen.
Es sei daran erinnert, dass die ukrainische Regierung den Staatlichen Sonderdienst für Transport (DSST) als einzigen Auftraggeber für Arbeiten und Beschaffungen zur Wiederherstellung von Straßen in Kampfgebieten und in deren Nähe bestimmt hat. Dies zeigt eine Intensivierung der Bemühungen um den Wiederaufbau der Infrastruktur, die durch den Konflikt beschädigt wurde.
Foto: Ministerium für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft
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