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In Nikopol wurde ein Trauertag für die Opfer des Marktschlags ausgerufen

In der Stadt Nikopol, die in der Dnipropetrowsk-Region liegt, wurde ein Trauertag für die Opfer eines schrecklichen Angriffs ausgerufen, der von russischen Streitkräften auf den städtischen Markt verübt wurde.

In der Stadt Nikopol, die in der Dnipropetrowsk-Region liegt, wurde ein Trauertag für die Opfer eines schrecklichen Angriffs ausgerufen, der von russischen Streitkräften auf den städtischen Markt verübt wurde. Diese Tragödie ereignete sich am Samstag, den 4. April, als bei dem Angriff fünf Menschen ums Leben kamen und 28 weitere verletzt wurden. Unter den Verletzten befindet sich ein 14-jähriges Mädchen, das sich derzeit in einem kritischen Zustand im Krankenhaus befindet.

Der Leiter der Dnipropetrowsk regionalen Militärverwaltung, Oleksandr Hanzha, gab die Nachricht über diese Tragödie über das soziale Netzwerk Telegram bekannt. Er erklärte, dass in Nikopol ein Trauertag für die Opfer des Angriffs der Russen ausgerufen wurde. Laut seinen Angaben kamen bei dem feindlichen Angriff drei Frauen und zwei Männer ums Leben, und 28 Menschen wurden verletzt, darunter auch das minderjährige Mädchen, das sich in einem kritischen Zustand befindet.

Hanzha betonte, dass die russischen Besatzer den Zeitpunkt für den Angriff bewusst gewählt hätten – früh am Morgen an einem Wochenende, als sich viele Menschen auf dem Markt aufhielten. Er hob hervor, dass dies kein Zufall sei, sondern ein gezielter Schlag gegen die Zivilbevölkerung, der ein Ausdruck von Terror gegen friedliche Bürger sei. "Das ist ein bewusster Terror gegen die Zivilbevölkerung", stellte er fest.

Nach Informationen von Hanzha führten die russischen Besatzer den Schlag auf den Markt in Nikopol gegen 9:50 Uhr morgens durch, wobei sie unbemannte Luftfahrzeuge einsetzten. Infolge dieses Angriffs starben fünf Menschen, und 21 weitere wurden verletzt. Nach einem weiteren Schlag auf den Markt, der kurz nach dem ersten erfolgte, wurden zwei weitere Männer verletzt. Darüber hinaus wurden durch den Angriff Handelsräume beschädigt, was den örtlichen Unternehmern zusätzliche Verluste einbrachte.

In Anbetracht dieser Ereignisse haben die Strafverfolgungsbehörden der Ukraine ein Strafverfahren wegen Kriegsverbrechen gemäß Artikel 438 des Strafgesetzbuchs der Ukraine eingeleitet. Dies unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Situation und die Absicht der ukrainischen Behörden, die Verantwortlichen für diese Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen.

Leider endeten die Ereignisse nicht hier. Am Sonntagmorgen, nach dem Angriff auf den Markt, griffen die russischen Streitkräfte erneut an, diesmal ein ziviles Fahrzeug in Nikopol. Bei diesem Vorfall starb ein Mann, und eine 60-jährige Frau wurde schwer verletzt und befindet sich derzeit in einem kritischen Zustand. Diese Ereignisse rufen Empörung und Besorgnis unter den Anwohnern hervor, die bereits Zeugen zahlreicher Gewalttaten gegen die Zivilbevölkerung geworden sind.

Die Tragödie, die sich in Nikopol ereignete, unterstreicht erneut die schrecklichen Folgen des Krieges für die Zivilbevölkerung, die Opfer der Aggression wird. Die Behörden fordern die internationale Gemeinschaft auf, auf diese Verbrechen aufmerksam zu machen und Maßnahmen zum Schutz der Zivilpersonen in der Ukraine zu ergreifen.