In Indien wurde nach dem Tod einer Elefantin, die für ein Fotoshooting bemalt wurde, eine Untersuchung eingeleitet
In Indien hat eine Tragödie um die 65-jährige Elefantin Chanchal, die im Februar 2026 starb, eine Welle der Empörung ausgelöst. Die Elefantin war im November 2025 von der russischen Fotografin Julia Buruleva für ein Fotoshooting pink bemalt worden, was nun zu einem offiziellen Ermittlungsverfahren geführt hat.
In Indien wurde eine Untersuchung eingeleitet, nachdem die 65-jährige Elefantin Chanchal im Februar 2026 verstorben ist. Dieser Vorfall hat große Aufmerksamkeit erregt, nachdem bekannt wurde, dass die Elefantin im November 2025 von der russischen Fotografin Julia Buruleva für ein Fotoshooting pink gefärbt wurde. Diese Informationen wurden vom World Animal Protection, einer Organisation, die sich aktiv für die Rechte von Tieren einsetzt, bereitgestellt.
Das Fotoshooting, das unter Tierschützern für Empörung sorgte, fand im November 2025 statt, als Buruleva Fotos und Videos veröffentlichte, auf denen ein Model auf der Elefantin sitzt, beide vollständig pink gefärbt. Nach der Veröffentlichung dieser Materialien äußerten einige Tierschützer Bedenken hinsichtlich der Ethik des Einsatzes von Tieren in solchen Projekten. Die Situation erregte jedoch noch mehr Aufsehen nach dem Tod der Elefantin.
Laut Informationen des Besitzers der Elefantin war ihr Tod natürlichen Ursprungs und auf das Alter zurückzuführen. Er versicherte, dass das Fotoshooting der Elefantin keine Verletzungen oder Leiden zugefügt habe. Tierschützer sind jedoch der Meinung, dass die Verwendung der Elefantin für das Fotoshooting zu Stress geführt haben könnte, insbesondere während des Färbeprozesses.
Julia Buruleva, die Fotografin, die das Fotoshooting organisiert hat, behauptet, dass die Aufnahmen unter Aufsicht stattfanden und nicht lange dauerten. Sie versichert, dass nur lokale organische Materialien verwendet wurden, die während Festivitäten beliebt sind, und dass der Elefantin kein Schaden zugefügt wurde.
Nach den Aufrufen von Tierschutzaktivisten, auf diese Situation aufmerksam zu machen, hat das Forstamt des Bundesstaates Rajasthan eine Untersuchung eingeleitet. Im Rahmen dieser Untersuchung wird geprüft, ob alle erforderlichen Genehmigungen für das Fotoshooting eingeholt wurden und ob die Gesetze, die die Nutzung von Elefanten in Gefangenschaft regeln, eingehalten wurden.
Experten von World Animal Protection haben darauf hingewiesen, dass Elefanten eine sehr empfindliche und poröse Haut haben, die sie anfällig für Stress in unbekannten oder destruktiven Situationen macht, selbst wenn keine schädlichen Substanzen verwendet werden. Sie betonten, dass, obwohl die Fotografin sich entschied, den Elefanten zu bemalen, das Tier keine Wahl hatte.
Das Färben von Elefanten ist eine gängige Praxis, die von ausbeuterischen Tourismusunternehmen unterstützt wird, bei denen Touristen Elefanten als lebende Leinwände für ihre Fotos nutzen. Solche Fotoshootings ermutigen die Öffentlichkeit zur Teilnahme an Veranstaltungen, die sowohl physischen als auch psychischen Schaden für die Tiere verursachen können. Dies wirft ernsthafte Fragen zur Ethik des Einsatzes von Tieren zu Unterhaltungszwecken auf und unterstreicht die Notwendigkeit, die Gesetze zum Schutz der Tiere zu verschärfen.