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Tragödie während der Zugfahrt Chop-Lwiw-Barwinkowe: Sechs Passagiere durch Drohnenangriff getötet

Bei einem verheerenden Vorfall während der Zugfahrt von Chop nach Lwiw sind sechs Passagiere durch einen direkten Treffer eines Kamikaze-Drohne ums Leben gekommen. Diese tragische Nachricht sorgt für große Bestürzung in der Öffentlichkeit.

Der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats der Ukrzaliznytsia, Serhij Leschtschenko, hat kürzlich den Wagen des Zuges Chop-Lwiw-Barwinkowe gezeigt, in dem sechs Passagiere aufgrund eines direkten Treffers durch eine Kamikaze-Drohne ums Leben kamen. Dieses tragische Ereignis ereignete sich während der Fahrt des Zuges und hat in der Gesellschaft für erhebliches Aufsehen gesorgt.

Ein Video, das Leschtschenko zeigt, wie er den ausgebrannten Wagen präsentiert, wurde am Donnerstag, den 2. April, in den sozialen Medien veröffentlicht. Laut seinen Aussagen setzte der Zug seine Fahrt nach dem Angriff fort, jedoch blieb die Situation gefährlich. Der ausgebrannte Wagen ist vom Fenster des Bahnhofs Kiew Passagier sichtbar, was die Ernsthaftigkeit des Vorfalls unterstreicht.

Leschtschenko wies darauf hin, dass im Falle einer Annäherung einer Kamikaze-Drohne in einem Umkreis von 50 Kilometern eine Evakuierung in den Zügen angekündigt wird. „Es ist sehr unpraktisch, aber das Risiko, weiter in Richtung einer Kamikaze-Drohne zu fahren und möglicherweise in dem Wagen zu verbrennen, ist noch schlimmer. Daher hat die Ukrzaliznytsia in einer Situation, in der es keine idealen Lösungen gibt, diese Entscheidung getroffen und bittet um Verständnis“, betonte er und hob die Wichtigkeit der Sicherheit der Passagiere hervor.

Darüber hinaus informierte Leschtschenko, dass die Ukrzaliznytsia Zugang zu militärischen Luftüberwachungssystemen erhalten hat, die eine ständige Überwachung der Situation mit feindlichen Angriffs-Drohnen ermöglichen. Diese Entscheidung zielt darauf ab, die Sicherheit während der Transporte, insbesondere im Kriegszustand, zu verbessern.

Er betonte auch die Notwendigkeit, sich während der Evakuierung mindestens 100 Meter vom Zug zu entfernen, was wichtig ist, um das Risiko für das Leben der Passagiere zu verringern. Diese Empfehlung ist das Ergebnis einer Analyse der Situation und der untersuchten Risiken, die mit solchen Angriffen verbunden sind.

Zur Erinnerung: Am 27. Januar griffen russische Truppen in der Nähe des Dorfes Jazykowe im Izyumer Bezirk der Region Charkiw einen Passagierzug auf der Strecke Barwinkowe – Lwiw – Chop mit Drohnen an. Es wurden zwei Treffer verzeichnet: einer ereignete sich in der Nähe des Zuges, der andere im Wagen, was zu einem Brand führte. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich 291 Passagiere im Zug, was das Ausmaß der Tragödie unterstreicht.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft der Region Charkiw kamen bei dem russischen Angriff sechs Menschen ums Leben, zwei weitere wurden verletzt. Ein Strafverfahren wegen eines Kriegsverbrechens, das den Tod von Menschen zur Folge hatte, wurde eingeleitet. Dieses Ereignis hat Empörung und Besorgnis in der Bevölkerung ausgelöst, da es erneut die Gefahren verdeutlicht, denen die Ukrainer im Kriegszustand ausgesetzt sind.

In Anbetracht dieser Ereignisse ruft die Ukrzaliznytsia die Passagiere dazu auf, aufmerksam zu sein und alle Sicherheitsanweisungen während ihrer Reisen zu befolgen. In Kriegszeiten ist es wichtig, wachsam zu bleiben und auf mögliche Bedrohungen zu reagieren, da die Sicherheit der Bürger oberste Priorität im Betrieb des Schienenverkehrs hat.