Інтерфакс-Україна

Ukrainischer Weizenmehl-Export sinkt um 3% bei steigendem Import von 21%

Im Zeitraum von neun Monaten des Marketingjahres 2025/26 verzeichnet die Ukraine einen Rückgang des Weizenmehl-Exports um 3%, während der Import um 21% steigt.

In der Ukraine zeigt sich im Rückblick auf die ersten neun Monate des Marketingjahres 2025/26 ein Rückgang des Exports von Weizenmehl um 3%. Laut den von der Vereinigung "Bäcker und Müller der Ukraine" auf der Social-Media-Plattform Facebook veröffentlichten Daten belief sich das Exportvolumen auf 48,3 Tausend Tonnen. Dies ist ein Rückgang im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres, in dem 49,8 Tausend Tonnen exportiert wurden.

Die Vereinigung betonte, dass etwa 35% des Exports in die Länder der Europäischen Union gingen. Dies stellt einen erheblichen Rückgang im Vergleich zur vorherigen Saison dar, als der Anteil des europäischen Marktes 44% erreichte. Diese Entwicklung deutet auf Veränderungen in der außenwirtschaftlichen Tätigkeit der Ukraine hin und könnte auf einen sinkenden Bedarf an ukrainischem Mehl auf den europäischen Märkten hindeuten.

Im Ranking der größten Abnehmer von ukrainischem Mehl in den ersten neun Monaten des Marketingjahres 2025/26 steht Moldawien an erster Stelle mit einem Import von 14,9 Tausend Tonnen. An zweiter Stelle folgt Palästina mit 9,2 Tausend Tonnen, gefolgt von Tschechien mit 7,4 Tausend Tonnen, Israel mit 4,4 Tausend Tonnen und Spanien mit 4,2 Tausend Tonnen. Diese Zahlen zeigen, dass ukrainisches Mehl weiterhin auf dem internationalen Markt gefragt ist, jedoch die Liefermengen nach Europa zurückgehen.

Darüber hinaus wiesen die "Bäcker und Müller der Ukraine" auf einen Anstieg des Imports von Weizenmehl in die Ukraine hin. Im Berichtszeitraum wurden fast 2,3 Tausend Tonnen des Produkts importiert, was einem Anstieg von 21% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht, als der Import bei 1,9 Tausend Tonnen lag. Dies deutet darauf hin, dass auch der Binnenmarkt der Ukraine Veränderungen durchläuft und möglicherweise ein zusätzlicher Bedarf an Mehl besteht, um die Nachfrage der Verbraucher zu decken.

Insgesamt spiegelt die Situation auf dem Mehlmarkt in der Ukraine einen komplexen Zustand der Branche wider, in dem der Rückgang des Exports bei gleichzeitig steigendem Import auf Veränderungen in der Verbrauchsstruktur und der Nachfrage nach Mehl hinweisen könnte. Es ist wichtig zu betonen, dass solche Trends langfristige Auswirkungen auf die ukrainischen Produzenten haben könnten, die möglicherweise neuen Herausforderungen auf den internationalen Märkten gegenüberstehen.