Doppelt so klein wie 'Petal', aber gefährlicher: Russen verminen Cherson mit neuen Minen
Russische Besatzungstruppen haben begonnen, einen neuen Typ von Antipersonenminen, bekannt als 'Prjanik', im Gebiet von Cherson einzusetzen. Diese Minen sind nicht nur kleiner, sondern auch deutlich gefährlicher als die zuvor verwendeten 'Petal'-Minen.
Die russischen Besatzungstruppen haben einen neuen Typ von Antipersonenminen, bekannt als 'Prjanik', zur Verminung des Gebiets von Cherson eingesetzt. Diese Minen sind mit einem Durchmesser von nur 5-6 cm deutlich kleiner als die zuvor verwendeten 'Petal'-Minen, stellen jedoch eine erheblich größere Gefahr dar, da ihre explosive Kraft ernsthafte Schäden verursachen kann.
Diese alarmierenden Informationen stammen aus einer Mitteilung des Bürgermeisters von Cherson, Jaroslaw Schanko, die er in seinem Telegram-Kanal veröffentlichte. Schanko rief die Bürger von Cherson dazu auf, besonders vorsichtig zu sein und Gebiete zu meiden, in denen Minen vermutet werden. Er wies darauf hin, dass die Antipersonenminen des Typs 'Prjanik' auf dem Kora-Bel-Platz entdeckt wurden, was auf eine aktive militärische Präsenz des Feindes in dieser Region hinweist.
„Achtung, Bewohner von Cherson! Der Feind hat das Stadtgebiet vermint. Antipersonenminen des Typs 'Prjanik' ('Pljuska') wurden auf dem Kora-Bel-Platz festgestellt“, schrieb Schanko und betonte die Ernsthaftigkeit der Situation.
Schanko fügte hinzu, dass das Gebiet, in dem diese Minen platziert sein könnten, möglicherweise viel größer ist als bisher bekannt. Dies weckt zusätzliche Besorgnis unter den Anwohnern, da die Gefahr nicht nur denjenigen droht, die in unmittelbarer Nähe des Kora-Bel-Platzes leben, sondern auch anderen Stadtteilen.
Die 'Prjanik'-Mine hat einen Durchmesser von 5-6 cm und ähnelt einer Scheibe oder einem Deckel, was sie schwer erkennbar macht, sei es auf der Straße oder im Gras. Dies erschwert die Entdeckung der Gefahr erheblich, da Menschen die Mine möglicherweise nicht bemerken, was zu schwerwiegenden Folgen führen kann. Es ist wichtig zu betonen, dass die neue Mine etwa 30 Gramm Plastid enthält, was ausreicht, um einer Person den Fuß abzutrennen.
Dieser Vorfall ist ein weiteres Beispiel dafür, dass die russischen Streitkräfte weiterhin gefährliche Kriegsführungsmethoden anwenden, die das Leben und die Gesundheit von Zivilisten gefährden. Minen, die im Gebiet zurückgelassen werden, können zahlreiche Verletzungen und sogar Todesfälle verursachen, wenn keine geeigneten Maßnahmen zur Entdeckung und Beseitigung ergriffen werden.
Die Behörden in Cherson fordern alle Einwohner auf, besonders vorsichtig zu sein und die Empfehlungen zu befolgen, um gefährliche Situationen zu vermeiden. Es ist wichtig, dass die Anwohner verdächtige Objekte, die möglicherweise Minen sind, den zuständigen Stellen melden, um die Sicherheit in der Stadt zu gewährleisten.
Diese Situation unterstreicht die Notwendigkeit, die Sicherheitsmaßnahmen und das Bewusstsein der Bevölkerung zu verstärken, da der Krieg andauert und die Bedrohung durch Minen weiterhin besteht. Die lokalen Behörden arbeiten weiterhin daran, die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten und ergreifen Maßnahmen zur Räumung des Gebiets von gefährlichen Objekten.