Інтерфакс-Україна

Mörder der Ukrainerin Zarucka in den USA für verhandlungsunfähig erklärt – seine Schuldfähigkeit wird noch geprüft

Der Angeklagte im brutalen Mord an der ukrainischen Flüchtling Irina Zarucka, der sich im Jahr 2025 ereignete, DeCarlos Brown, wurde als psychisch verhandlungsunfähig erklärt. Dies berichtet die nordkarolinische Zeitung The Assembly unter Berufung auf ein entsprechendes Gerichtsdokument.

Der Fall um den Mord an der 23-jährigen ukrainischen Flüchtling Irina Zarucka nimmt eine dramatische Wendung. DeCarlos Brown, der beschuldigt wird, die junge Frau im August 2025 in Charlotte, North Carolina, ermordet zu haben, wurde von einem Gericht als psychisch verhandlungsunfähig erklärt. Diese Entscheidung wurde am Dienstag, dem 29. Dezember 2025, bekannt gegeben, nachdem Browns Anwälte einen Antrag beim Obersten Gerichtshof von Mecklenburg eingereicht hatten, um eine Anhörung gemäß Regel 24 zu beantragen. Diese Anhörung ist notwendig, damit der Richter entscheiden kann, ob die Staatsanwaltschaft die Todesstrafe beantragen kann.

Brown unterzog sich einer psychiatrischen Untersuchung in der Central Regional Hospital, einer staatlichen psychiatrischen Einrichtung im Granville County. Seine Verteidiger hatten zuvor Bedenken hinsichtlich seines psychischen Zustands geäußert, was zu dieser Untersuchung führte. Der erhaltene Bericht bestätigte, dass Brown als „verhandlungsunfähig“ eingestuft wurde. Dies wurde durch einen Antrag eines seiner Anwälte, Daniel Roberts, untermauert. Der nächste Schritt in diesem Verfahren wird eine Anhörung zur Schuldfähigkeit im Obersten Gerichtshof des Mecklenburg County sein, der sich in Charlotte befindet, dem Ort des Verbrechens. Der Richter muss noch entscheiden, ob Brown vor Gericht gestellt werden sollte.

Zusätzlich zu den Anklagen wegen Mordes ersten Grades sieht sich Brown auch einer bundesstaatlichen Anklage wegen eines Gewaltakts gegenüber, der zum Tod im öffentlichen Verkehrssystem geführt hat. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Bundesanwaltschaft fordern die Todesstrafe, was die Schwere der gegen ihn erhobenen Vorwürfe unterstreicht.

Es ist erwähnenswert, dass Brown einer separaten psychologischen Bewertung im Bundesgefängnissystem unterzogen wird, deren Bericht für später im April dieses Jahres erwartet wird. Sollte Brown als psychisch verhandlungsunfähig erklärt werden, wird der Richter eine Anhörung zur Schuldfähigkeit im Bundesgericht durchführen müssen. Der Bundesfall steht derzeit still, während Brown in Bundesgewahrsam ist. Dies bedeutet, dass Brown in keinem Gericht verhandelt wird, bis die Fragen zu seinem psychischen Zustand geklärt sind.

DeCarlos Brown, ein 35-jähriger Mann, hat eine lange Geschichte psychischer Erkrankungen. Er war auch mehrfach in das Strafjustizsystem verwickelt wegen weniger schwerwiegender Verbrechen wie Einbruch und Ladendiebstahl. Die längste Haftstrafe, die er verbüßt hat, betrug 73 Monate wegen bewaffneten Raubes. Er wurde wegen Handlungen verhaftet, die auf seine Neigung zur Gewalt hindeuten, darunter ein Übergriff auf seine Schwester, doch keiner dieser Fälle führte zu Verurteilungen. Seit 2024 soll Brown Berichten zufolge eine psychische Krise durchlebt haben und regelmäßig die Notrufnummer 911 angerufen haben, um Hilfe zu bitten, wenn diese nicht erforderlich war. Die Polizei hat ihn mehrfach verhaftet, weil er das Hilfesystem missbraucht hat.

Erinnern wir uns daran, dass DeCarlos Brown im August 2025 die 23-jährige ukrainische Flüchtling Irina Zarucka in Charlotte, North Carolina, ermordete. Irina erlitt zahlreiche Messerstiche und starb an einer Haltestelle des öffentlichen Verkehrs, was in der Gesellschaft für großes Aufsehen sorgte.

Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, versprach, eine Untersuchung des „brutalen Angriffs“ auf Zarucka in der Straßenbahn in Charlotte einzuleiten. Er kritisierte die Weigerung des Bürgermeisters, den Mörder zu verurteilen, und versprach, bundesstaatliche Maßnahmen zu ergreifen, um die Situation zu klären. Später forderte Trump die Verurteilung Browns zur Todesstrafe und betonte die Schwere des Verbrechens sowie die Notwendigkeit einer gerechten Bestrafung.