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In Schytomyr wurde ein neues Zentrum für psychische Gesundheit namens POVERNENNIA für Militärangehörige und Veteranen eröffnet

In Schytomyr fand die feierliche Eröffnung eines neuen Zentrums für psychische Gesundheit mit dem Namen POVERNENNIA statt, das der Unterstützung von Militärangehörigen, Veteranen und deren Familien gewidmet ist.

In Schytomyr wurde ein neues Zentrum für psychische Gesundheit mit dem Namen POVERNENNIA eröffnet, das speziell zur Unterstützung von Militärangehörigen, Veteranen und deren Familien ins Leben gerufen wurde. Dieses Zentrum ist das zwölfte in einer landesweiten Netzwerkinitiative, die von Viktor und Olena Pinchuk gegründet wurde, um Menschen zu helfen, die psychische Traumata aufgrund des Krieges erlitten haben.

Das Zentrum POVERNENNIA in Schytomyr hat das Ziel, jährlich über 4.000 Militärangehörigen, Veteranen und deren Familien kostenlose und professionelle psychologische Hilfe anzubieten. Jeder, der mit den Folgen psychischer Traumata, einschließlich posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS), Angst- und Depressionsstörungen sowie Anpassungsschwierigkeiten konfrontiert ist, kann sich hier Unterstützung suchen.

Viktor Pinchuk, der Gründer des Projekts POVERNENNIA, betonte die Bedeutung solcher Zentren: „Meine Frau Olena und ich bauen ein Netzwerk von POVERNENNIA-Zentren auf, mit dem Verständnis, dass unsere Helden und Heldinnen an der Front enormem psychologischem Druck ausgesetzt sind. Es ist notwendig, ihnen zu helfen, so gut wie möglich in ein normales Leben zurückzukehren. Die Arbeit an der psychischen Gesundheit von Militärangehörigen, Veteranen und deren Familien muss absolute Priorität für den Staat haben. Wir sehen, dass es funktioniert, und der private Sektor kann ein starker Partner dabei sein.“ Er fügte hinzu: „Mehr als 10.000 unserer Helden, Heldinnen, Veteranen und deren Familien erholen sich bereits in den POVERNENNIA-Zentren.“

Das Projekt POVERNENNIA ist ein herausragendes Beispiel für eine effektive Partnerschaft zwischen dem privaten Sektor und dem Staat, da Wohltäter Zentren für psychische Gesundheit auf der Grundlage staatlicher medizinischer Einrichtungen schaffen. Das neue Zentrum in Schytomyr wurde auf dem Gelände des ehemaligen regionalen medizinischen Beratungs- und Diagnostikzentrums in der Viktor-Kosenko-Straße 1 eröffnet. Alle Räumlichkeiten des Zentrums sind gemäß modernen Standards der Barrierefreiheit ausgestattet.

Das Zentrum POVERNENNIA in Schytomyr umfasst Büros für Einzel- und Familientherapie, einen Raum für Gruppentherapie, ein Zweibettzimmer für die Tagesstation mit medizinisch funktionalen Betten, einen Behandlungsraum, eine Rezeption mit Wartebereich sowie Büroräume für das Personal. Der Raum ist vollständig inklusiv, mit breiten Türöffnungen, ohne Schwellen und mit angepassten Sanitäranlagen für Rollstuhlfahrer.

Das Zentrum ist zudem mit modernster Technik ausgestattet, darunter das Shiftwave-System zur psychologischen Entlastung (USA), ein Set für EMDR-Therapie, Computertechnik für Fachkräfte, Materialien für Kunsttherapie, Stressbewältigungswerkzeuge und Mittel für körperliche Praktiken. Für das Team wurde auch eine professionelle Bibliothek mit Literatur zu Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie bereitgestellt.

Wie in anderen Einrichtungen des POVERNENNIA-Netzwerks arbeitet ein multidisziplinäres Team von Fachleuten für psychische Gesundheit mit den Besuchern. Im Schytomyr-Zentrum besteht das Team aus Psychiatern, Psychologen, klinischen Psychologen, Psychotherapeuten, Sozialarbeitern, einer leitenden Krankenschwester, einer Krankenschwester und einem Pflegehelfer. Dieser Ansatz ermöglicht eine umfassende Unterstützung, die die klinischen, psychologischen und sozialen Bedürfnisse jeder Person berücksichtigt.

Aljona Zwetkowa, die Leiterin des Zentrums für psychische Gesundheit POVERNENNIA in Schytomyr, erklärte: „Die Eröffnung des Zentrums POVERNENNIA ist heute besonders relevant, da langanhaltender Stress und traumatische Erfahrungen vor allem Militärangehörige, Veteranen und deren Familien stark belasten. Eine rechtzeitige fachliche Hilfe ist nicht nur Unterstützung, sondern auch ein Instrument zur Erhaltung der psychischen Stabilität, zur Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit und zur Vermeidung von Komplikationen in der Zukunft. Wir sind Viktor und Olena Pinchuk dankbar für die Schaffung von Möglichkeiten zur systematischen Unterstützung der psychischen Gesundheit und für die ständigen Bildungsangebote für die Fachkräfte unseres Teams.“

Das Ziel des Projekts POVERNENNIA besteht nicht nur darin, psychische Genesung zu gewährleisten, sondern auch die systematische Entwicklung des Bereichs der psychischen Gesundheit in der Ukraine voranzutreiben. Seit dem Start des Projekts im Jahr 2025 wurden fast 100 Bildungsveranstaltungen im Rahmen von 14 Bildungsprogrammen durchgeführt, an denen über 1.500 Fachleute aus dem POVERNENNIA-Netzwerk und darüber hinaus teilgenommen haben. Im Rahmen des Projekts wurden auch Auslandspraktika in zwei Ländern organisiert: Irland und Großbritannien.

Zusätzlich zu Schytomyr funktioniert das Netzwerk der Zentren für psychische Gesundheit POVERNENNIA bereits in Dnipro, Kiew, Tscherkassy, Tschernihiw, Kropywnyzkyj, Ternopil, Riwne, Luts'k, Chmelnyzkyj, Poltawa und Iwano-Frankiwsk. In der ersten Phase des Projekts planen die Gründer, Viktor und Olena Pinchuk, das Netzwerk auf 25 Zentren zu erweitern.

Die Kontaktdaten des Zentrums für psychische Gesundheit POVERNENNIA sind: Schytomyr, Viktor-Kosenko-Straße 1, E-Mail: zhytomyr@povernennya.org, Webseite: https://povernennya.org.