Укрінформ

In Sumy werden Bewohner eines durch einen russischen Drohnenangriff beschädigten Hauses evakuiert

In Sumy hat die lokale Verwaltung beschlossen, die Bewohner eines als gefährlich eingestuften Wohnhauses in der Harzivska-Straße 9 evakuieren zu lassen, nachdem ein russischer Drohnenangriff in der Nacht zum 4. April stattgefunden hat.

In der ukrainischen Stadt Sumy hat die lokale Verwaltung am 4. April entschieden, die Bewohner eines Wohnhauses in der Harzivska-Straße 9 zu evakuieren, nachdem dieses in der Nacht zuvor von einem russischen Drohnenangriff getroffen wurde. Diese Entscheidung wurde durch eine Mitteilung des Stadtrates von Sumy bekannt gegeben, die über das soziale Netzwerk Telegram verbreitet wurde, wie die Nachrichtenagentur Ukrinform berichtet.

Laut offiziellen Informationen wurde aufgrund des Angriffs auf das Wohngebäude, in dem Menschen leben, beschlossen, die Bewohner von drei Wohnungen zu evakuieren. Zudem wird der Zugang zu bestimmten gewerblichen Räumlichkeiten eingeschränkt. Diese Maßnahme folgt einem vorangegangenen Gutachten, das erhebliche Schäden an den Strukturen in den 13., 14. und technischen Etagen des Hauses festgestellt hat.

Die Behörden wiesen darauf hin, dass die Möglichkeit eines weiteren Zusammenbruchs des Gebäudes besteht, wodurch das Haus derzeit als einsturzgefährdet eingestuft wird. In Übereinstimmung mit dieser Einschätzung organisieren das Infrastrukturministerium und der Hausverwalter den Evakuierungsprozess für die Bewohner der drei betroffenen Wohnungen und planen zudem die Einstellung der kommunalen Dienstleistungen, um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten.

Für die evakuierten Personen ist das Ministerium für sozialen Schutz bereit, Unterstützung in Form von vorübergehenden Unterkünften und finanziellen Leistungen anzubieten. Dies stellt einen wichtigen Schritt dar, da die betroffenen Bewohner, die sich in einer schwierigen Situation befinden, auf die Unterstützung des Staates angewiesen sind.

Darüber hinaus ist das Infrastrukturministerium dringend auf der Suche nach einem Auftragnehmer für den Abbruch der beschädigten Strukturen, um weitere Gefahren zu vermeiden. Die Behörden sind sich der Ernsthaftigkeit der Situation bewusst und ergreifen die notwendigen Maßnahmen, um die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten.

Es sei daran erinnert, dass in der Nacht zum 4. April, gegen 2:30 Uhr, die Streitkräfte der Russischen Föderation die Stadt Sumy mit vier Drohnen angegriffen haben. Infolge dieses Angriffs benötigten 21 Personen, darunter drei Kinder, medizinische Hilfe. Dieser Vorfall unterstreicht die anhaltende Bedrohung, der ukrainische Städte im Kontext des Krieges ausgesetzt sind.

Die Behörden fordern die Bürger auf, vorsichtig zu sein und die offiziellen Mitteilungen zu verfolgen. Zudem wird geraten, sich über Kommunikationskanäle wie Telegram, Instagram und YouTube über die aktuelle Situation in der Stadt zu informieren.