In Rumänien wurden Ukrainer wegen explosiver Pakete, die mit russischen Geheimdiensten in Verbindung stehen, angeklagt
In Rumänien hat die Staatsanwaltschaft offiziell Anklage gegen zwei ukrainische Staatsbürger erhoben, die im Zusammenhang mit sogenannten 'explosiven' Paketen stehen, die mutmaßlich mit Unterstützung russischer Geheimdienste organisiert wurden.
In Rumänien hat die Staatsanwaltschaft offiziell Anklage gegen zwei ukrainische Staatsbürger erhoben, die im Zusammenhang mit sogenannten 'explosiven' Paketen stehen, die mutmaßlich mit Unterstützung russischer Geheimdienste organisiert wurden. Diese Informationen wurden von Balkan Insight veröffentlicht.
Am 6. April erhoben die rumänischen Strafverfolgungsbehörden Anklage gegen einen 23-Jährigen und einen 24-Jährigen aus der Ukraine, die verdächtigt werden, einen versuchten Terroranschlag begangen und dabei zusammengearbeitet zu haben. Die Ermittlungen betreffen die Lieferung explosiver Pakete nach Europa, die Teil einer Koordination der Aktivitäten russischer Geheimdienste sein sollen.
Nach Angaben des rumänischen Nationalen Direktorats für die Bekämpfung der organisierten Kriminalität und des Terrorismus (DIICOT) haben die Verdächtigen im Oktober 2025 zwei explosive Pakete an eine Filiale der Neuen Post in Bukarest geliefert. Diese Handlungen erregten ernsthafte Besorgnis unter den Strafverfolgungsbehörden, da ein reales Risiko eines Brandes bestand, das die nationale Sicherheit gefährden könnte. Besonders besorgniserregend war, dass der Lieferort im Erdgeschoss eines siebenstöckigen Wohngebäudes in einem zentralen, dicht besiedelten Gebiet von Bukarest lag.
Seit ihrer Festnahme im Oktober 2025 befinden sich die Ukrainer in Untersuchungshaft. Ihre Festnahme erfolgte in Zusammenarbeit mit den polnischen Strafverfolgungsbehörden, die gleichzeitig sechs weitere Personen in Polen festnahmen. Bei einer Verurteilung drohen den Verdächtigen bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe.
Dieser Fall ist Teil eines breiteren Kontexts, da Mitte März dieses Jahres in Deutschland ein Gerichtsverfahren gegen Ukrainer begann, die mutmaßlich einen Transportweg für die Lieferung explosiver Pakete im Auftrag russischer Geheimdienste vorbereiteten. Diese Ereignisse deuten auf eine zunehmende Aktivität von Ukrainern in Bezug auf Terrorismus und organisierte Kriminalität in Europa hin.
Anfang März wurden in Litauen die Verfahren gegen fünf Personen, darunter Ukrainer, wegen ähnlicher Anklagen vor Gericht gebracht. Diese Fälle werfen ernsthafte Fragen zur Sicherheit und zu möglichen Bedrohungen auf, die sich aus den Aktivitäten russischer Geheimdienste auf dem Territorium Europas ergeben können.
Darüber hinaus wurde am 13. Oktober 2025 bekannt, dass in Polen ein Ehepaar russischer Staatsbürger, Igor und Irina R., wegen Spionage zugunsten des FSB und der Beteiligung an der Vorbereitung von Sprengstoffen, die über ein Kurierpaket übergeben werden sollten, angeklagt wurde. Die Ermittlungen ergaben, dass sie Informationen über russische Oppositionelle in Polen sammelten und gemeinsam mit anderen Personen an der Versendung eines Pakets mit explosiven Stoffen beteiligt waren, das rechtzeitig von den Geheimdiensten abgefangen wurde.
Somit zeigt die Situation in Rumänien und anderen europäischen Ländern eine wachsende Bedrohung durch organisierte Kriminalität und Terrorismus, die mit den Aktivitäten russischer Geheimdienste in Verbindung steht. Dies erfordert eine sorgfältige Aufmerksamkeit seitens der Strafverfolgungsbehörden und der internationalen Gemeinschaft.