Markt- und Straßenhandel im Nikopol-Distrikt wegen Angriffsgefahr verboten
Im Nikopol-Distrikt der Dnipropetrowsk-Region wurde am 5. und 6. April die Arbeit von Märkten, Basaren und Straßenhandel aufgrund der Bedrohung durch Angriffe verboten. Diese Entscheidung wurde während einer Sitzung der Kommission für technogene und ökologische Sicherheit getroffen.
Im Nikopol-Distrikt der Dnipropetrowsk-Region wurde am 5. und 6. April ein Verbot für die Arbeit von Märkten, Basaren und Straßenhandel beschlossen. Diese Maßnahme ist das Ergebnis einer Sitzung der Kommission für technogene und ökologische Sicherheit sowie Notfallsituationen, die am Sonntag, den 5. April, unter dem Vorsitz von Ivan Bazyliuk, dem Leiter der Nikopolischen Bezirksverwaltung, stattfand.
Die Behörden riefen die Bürger dazu auf, ihren Aufenthalt im Freien zu minimieren und die Warnungen vor Luftangriffen ernst zu nehmen. Diese Entscheidung wurde vor dem Hintergrund eines Anstiegs der Anzahl russischer Angriffe auf die Zivilbevölkerung, kritische Infrastruktur und Handelsobjekte getroffen, was in einem von den lokalen Behörden veröffentlichten Dokument festgehalten wurde.
Ivan Bazyliuk wies außerdem darauf hin, dass die russischen Besatzer aktiv Flugblätter mit Drohungen und Desinformation verbreiten. In diesen Flugblättern versuchen die Russen, die Bevölkerung einzuschüchtern, indem sie mit der "Zerstörung ziviler Technik" drohen, zum Warten auf die "Befreier" aufrufen und falsche Informationen über einen "Vorstoß" verbreiten. Dies sei, so Bazyliuk, ein Versuch, die Bevölkerung zu desorientieren und Panik zu erzeugen.
Der Leiter der Nikopolischen Bezirksverwaltung betonte, dass die Besatzer versuchen, die Menschen in Panik zu versetzen und das Vertrauen in die tatsächliche Situation zu untergraben. Er forderte die Bürger auf, solche Flugblätter zu ignorieren und deren Inhalt nicht zu verbreiten, sowie die Strafverfolgungsbehörden über entdeckte "Warnungen" der Russen zu informieren.
Es ist erwähnenswert, dass am 4. April russische Truppen einen Angriff auf den Markt in Nikopol mit FPV-Drohnen durchführten, bei dem 28 Personen verletzt wurden, darunter ein Kind. Leider kamen fünf Menschen ums Leben – drei Frauen und zwei Männer.
Darüber hinaus wurde am selben Tag berichtet, dass bei einem Angriff der russischen Besatzer auf Nikopol drei Personen, darunter ein Säugling und ein sechsjähriger Junge, verletzt wurden. Am 1. April führten die Russen ebenfalls Artillerie- und Drohnenangriffe auf Nikopol durch, bei denen zehn Menschen verletzt wurden.
Diese Ereignisse belegen die anhaltende Aggression Russlands, das nicht nur zivile Objekte angreift, sondern auch versucht, die Situation in der Region durch Desinformation und psychologischen Druck auf die Bevölkerung zu destabilisieren.