Українська правда

Angriffe von Drohnen und Schäden an einer Pipeline in der Leningrader Region gemeldet

In der Leningrader Region der Russischen Föderation kam es am 27. März zu einem schwerwiegenden Vorfall, der mit Angriffen von unbemannten Luftfahrzeugen in Verbindung steht. Laut dem Gouverneur des Gebiets, Alexander Drozdenko, wurde eine Pipeline im Hafen von Primorsk durch die Attacke von 19 Drohnen beschädigt.

Am 27. März 2023 wurde die Leningrader Region in der Russischen Föderation von einem ernsthaften Vorfall erschüttert, der mit Angriffen von Drohnen in Verbindung steht. Der Gouverneur des Gebiets, Alexander Drozdenko, berichtete, dass durch die Attacke von insgesamt 19 Drohnen eine Pipeline im Bereich des Hafens Primorsk beschädigt wurde.

Um 5 Uhr morgens nach Kiewer Zeit wurde in der Region eine Luftalarmwarnung ausgerufen. Eine Stunde später, um 6 Uhr, informierte Gouverneur Drozdenko darüber, dass es angeblich gelungen sei, mehrere Drohnen abzufangen, die versuchten, die Leningrader Region anzugreifen. Seinen Angaben zufolge wurden über dem Gebiet insgesamt 19 unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen.

Drozdenko präzisierte, dass Trümmer eines der Drohnen eine der Pipeline-Strecken im Hafen von Primorsk beschädigt hatten. Er betonte zudem, dass aus dem betroffenen Rohr ein sicheres Abfackeln stattfindet, was darauf hinweist, dass die Situation unter Kontrolle sei.

Dieser Angriff fand vor dem Hintergrund statt, dass die Leningrader Region bereits die dritte Nacht in Folge Angriffen von Drohnen ausgesetzt war. In der Nacht zum 27. März berichteten russische Medien über wiederholte Versuche, die Region anzugreifen, was Besorgnis unter den Anwohnern und der lokalen Verwaltung auslöste.

Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, kommentierte die Situation und stellte fest, dass nach ukrainischen Angriffen auf Raffinerien in der Leningrader Region in Russland noch etwa 40 Prozent der Kapazitäten zur Durchführung weiterer Operationen in diesem Bereich verblieben. Dies deutet darauf hin, dass die ukrainischen Streitkräfte weiterhin gezielte Angriffe auf die kritische Infrastruktur des Gegners durchführen.

Darüber hinaus wurde die Leningrader Region in der Nacht zum 29. März erneut Ziel eines Drohnenangriffs, was zu einem Brand im Hafen von Ust-Luga führte. Dieses Ereignis unterstreicht erneut die angespannte Lage in der Region und die ständigen Bedrohungen durch unbemannte Luftfahrzeuge.

Es ist auch erwähnenswert, dass in der Nacht zum 3. April Drohnen nicht nur die Leningrader Region, sondern auch Moskau angegriffen haben, was auf eine Ausweitung der Angriffsgeographie hinweist. Dies sorgt für Besorgnis bei den russischen Behörden und erhöht das Sicherheitsniveau der Einsatzkräfte.

Somit bleibt die Situation in der Leningrader Region und ihrer Umgebung angespannt, und weitere Angriffe von Drohnen könnten ernsthafte Folgen für die Region und ihre Infrastruktur haben.