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In Kiew wird zusätzliche Wärme- und Stromerzeugung für die kritische Infrastruktur geschaffen

In Kiew beginnt die Umsetzung eines bedeutenden Energieprojekts, das darauf abzielt, die kritische Infrastruktur der Hauptstadt zu sichern. Dies teilte die stellvertretende Leiterin der Kiewer Stadtverwaltung, Hanna Starostenko, in einem Kommentar mit.

In Kiew beginnt die Umsetzung eines bedeutenden Energieprojekts, das darauf abzielt, die kritische Infrastruktur der Hauptstadt zu sichern. Dies teilte die stellvertretende Leiterin der Kiewer Stadtverwaltung (KMA), Hanna Starostenko, in einem Kommentar mit.

Starostenko erklärte, dass der Stadtrat von Kiew Ende März den Plan zur energetischen Widerstandsfähigkeit der Hauptstadt verabschiedet hat. Dieses Dokument ist umfassend und zielt darauf ab, die energetische Widerstandsfähigkeit der Stadt zu stärken, insbesondere im Bereich der kommunalen Einrichtungen. "Gesundheitseinrichtungen gehören zur kritischen Infrastruktur. Hier muss nicht nur eine Notstromversorgung vorhanden sein, sondern auch eine Reserve für die Notstromversorgung. Das bedeutet, dass, wenn etwas mit dem Generator oder der Heizungsanlage passiert, es eine weitere Möglichkeit geben muss, um schnell anschließen zu können, da dies das Leben der Menschen betrifft", betonte sie.

Des Weiteren hob Starostenko hervor, dass zur Gewährleistung der Zuverlässigkeit der Energieversorgung in Kiew zusätzliche Heizwerke installiert und Mini-Kraftwerke gebaut werden. Ein wichtiger Aspekt der Umsetzung dieses Plans ist die aktive Nutzung von Solarenergie. Es sind Mittel für die Installation von Solarpanelen in Schulen und Gesundheitseinrichtungen vorgesehen, was die Abhängigkeit von traditionellen Energiequellen verringern wird.

Gleichzeitig stellte die stellvertretende Leiterin der KMA fest, dass die Experten, die an der Erstellung des Plans zur energetischen Widerstandsfähigkeit Kiews beteiligt waren, zu dem Schluss kamen, dass es keine Alternative zum zentralen Heizsystem in der Hauptstadt gibt. "Wir können etwas separat bauen, aber das zentrale Heizsystem einfach zu ersetzen, ist nicht möglich. Es muss auch wiederhergestellt werden. Daher stellen wir das zentrale Heizsystem wieder her, während wir parallel dazu in der Nähe der kritischen Infrastrukturobjekte alternative Energieversorgungsstellen schaffen", fasste Starostenko zusammen.

Es sei daran erinnert, dass der Stadtrat von Kiew am 10. März den Plan zur Energieunabhängigkeit der Hauptstadt verabschiedet hat, der eine Reihe von Maßnahmen zur Erhöhung der energetischen Unabhängigkeit der Stadt vorsieht. Für die Umsetzung dieses Plans benötigt Kiew 61,6 Milliarden Hrywnja, was eine erhebliche Investition in die Energieinfrastruktur darstellt.

Darüber hinaus hat Kiew am 24. März mit den Vorbereitungen für die nächste Heizsaison begonnen und setzt einen Aktionsplan zur energetischen Widerstandsfähigkeit um, der darauf abzielt, eine stabile Wärme- und Stromversorgung für die Bewohner der Hauptstadt zu gewährleisten. Diese Schritte sind angesichts der aktuellen Herausforderungen, mit denen der Energiesektor der Ukraine konfrontiert ist, von großer Bedeutung.

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