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Im März starben in der Ukraine drei Medienschaffende, 17 Fälle von Verletzungen der Pressefreiheit dokumentiert - IMI

Laut Informationen des Instituts für Massenkommunikation (IMI) sind im März 2023 drei Medienschaffende in der Ukraine ums Leben gekommen, während sie ihre Pflichten unter Kriegsbedingungen erfüllten. Zudem wurden 17 Fälle von Verletzungen der Pressefreiheit verzeichnet.

Das Institut für Massenkommunikation (IMI) hat in seinem monatlichen Monitoring 'Barometer der Pressefreiheit' von tragischen Verlusten in der ukrainischen Medienlandschaft berichtet. Im März 2023 verloren drei Medienschaffende ihr Leben, die unter den extremen Bedingungen des Krieges arbeiteten. Diese Zahlen verdeutlichen die Gefahren, denen Journalisten an der Front ausgesetzt sind.

Unter den Verstorbenen war der Medienschaffende und Soldat Artur Petrow, der am 18. März während einer Evakuierung von Verwundeten in Kupjansk-Vuslowy, in der Region Charkiw, ums Leben kam. Seine Tragödie ist ein weiteres Beispiel für die Risiken, die Journalisten in Konfliktgebieten eingehen müssen, um die Wahrheit zu berichten.

Ein weiterer Verlust für die Mediengemeinschaft war der Kameramann Jewgenij Solowey von TSN, der am 27. März 2026 starb. Sein Tod stellte einen schweren Schlag für seine Kollegen und das gesamte Medienteam dar, das um ihn trauert.

Darüber hinaus kam es am 26. Februar in Pokrowsk zu einem weiteren tragischen Vorfall, als Wladimir Fomitschenko-Zakutsky, der ehemalige Marketingdirektor von 'Zaborona Media', während eines militärischen Einsatzes ums Leben kam. Seine offizielle Todesmeldung wurde am 10. März veröffentlicht und schockierte seine Freunde und Kollegen.

Das Institut für Massenkommunikation berichtete auch über andere sicherheitsrelevante Vorfälle, die Medienschaffende betreffen. So konnte das Team von 'Suspilne Dnipro' während ihrer Arbeit im frontnahen Dorf Demurine einen Angriff eines FPV-Drones dank eines Drohnendetektors abwehren. Dies unterstreicht die Bedeutung moderner Technologien für die Sicherheit von Journalisten an der Front.

Zusätzlich wurden die Räumlichkeiten von 'Suspilne Odesa' durch einen russischen Beschuss beschädigt, jedoch blieb glücklicherweise niemand verletzt. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie der Krieg die Medieninfrastruktur in der Ukraine beeinträchtigt.

In der Region Dnipropetrowsk zerstörte eine russische gelenkte Bombenexplosion das Gebäude der Redaktion der Zeitung 'Mezhivskyi Meridian' im frontnahen Bereich von Mezheva. Trotz der Zerstörung setzt das Team der Zeitung seine Arbeit fort und zeigt damit bemerkenswerte Resilienz und Engagement für ihre Aufgabe.

Darüber hinaus trafen drei 'Shahed'-Drohnen eine Fernsehanstalt in Krywyj Rih, was dazu führte, dass das digitale Sendesignal in der Stadt ausfiel. Dieser Vorfall verdeutlicht erneut, wie der Krieg die Medienlandschaft und den Informationsraum in der Ukraine beeinflusst.

Auch die Online-Medienplattform 'Nachrichten Donbas' wurde Ziel eines großangelegten Cyberangriffs durch russische Hacker. Nur ein Teil der Archive konnte wiederhergestellt werden, was die Bedrohungen unterstreicht, mit denen Medien in Zeiten moderner Kriege konfrontiert sind.

Es sei daran erinnert, dass im Februar ein Kamerateam des Senders 'Inter' unter feindlichem Beschuss in Kramatorsk geriet, wobei der Kriegsberichterstatter Igor Levenok von 'Podrobits' verletzt wurde. Diese Vorfälle zeigen die ständige Bedrohung, die über Journalisten schwebt, die in Kriegsgebieten arbeiten.

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