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Im Jahr 2025 erhielt der Ombudsmann über dreitausend Anfragen zu Kinderrechtsverletzungen

Im Jahr 2025 wurden in der Ukraine eine erhebliche Anzahl von Anfragen zu Verletzungen der Kinderrechte registriert. Der Ombudsmann für Menschenrechte der Werchowna Rada, Dmytro Lubinets, berichtete von 3.426 Anfragen zu diesem wichtigen Thema.

Im Jahr 2025 wurden in der Ukraine eine bemerkenswerte Anzahl von Anfragen zu Verletzungen der Kinderrechte verzeichnet. Dmytro Lubinets, der Ombudsmann für Menschenrechte der Werchowna Rada, veröffentlichte Auszüge aus seinem jährlichen Bericht in dem sozialen Netzwerk Telegram und teilte mit, dass insgesamt 3.426 Anfragen eingegangen sind, die sich mit diesem bedeutenden Thema befassen. Lubinets betonte, dass im Rahmen seiner Tätigkeit 826 Besuche und 110 Fernüberwachungen durchgeführt wurden, was auf eine aktive Arbeit in diesem Bereich hinweist.

Besondere Aufmerksamkeit widmete der Ombudsmann der Situation von deportierten und zwangsweise umgesiedelten Kindern. Seinen Angaben zufolge konnten im Rahmen der Initiative des Präsidenten der Ukraine "Bring Kids Back UA" bis zum 31. Dezember 2025 insgesamt 1.943 Kinder aus den vorübergehend besetzten Gebieten und Russland zurückgeholt werden. Von dieser Zahl wurden 667 Kinder im Jahr 2025 zurückgebracht, wobei der Sekretariat des Ombudsmanns 410 dieser Kinder zurückholte, von denen 194 im laufenden Jahr zurückgebracht wurden.

Lubinets hob hervor, dass die Arbeit in diesem Bereich nicht mit der Rückführung der Kinder endet. Nach ihrer Rückkehr erhalten die Kinder die notwendige Hilfe und Unterstützung in den Zentren zum Schutz der Kinderrechte, die nach dem Modell "Barnahus" arbeiten. Diese Zentren befinden sich in großen Städten der Ukraine wie Kiew, Charkiw, Luzk, Riwne und Dnipro. Der Ombudsmann stellte fest, dass in bestimmten Fällen nicht allgemeine Lösungen, sondern gezielte Interventionen erforderlich sind.

Ein herausragendes Beispiel für diese Arbeit war die Rückführung eines dreijährigen Jungen aus Kairo, der ohne seine Mutter im Ausland war. Die Mitarbeiter des Sekretariats organisierten nicht nur die Rückkehr des Jungen, sondern überwanden auch eine Distanz von 3.600 Kilometern und benötigten dafür 50 Stunden auf der Straße. Dank dieser Anstrengungen fand das Kind wieder den Weg zu seinen Verwandten in der Ukraine.

Darüber hinaus wandte sich Dmytro Lubinets an internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen, den Europarat und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz in Bezug auf den Prozess in Russland gegen drei Jugendliche aus dem vorübergehend besetzten Melitopol. Dies zeigt die aktive Position der Ukraine im internationalen Schutz der Kinderrechte.

Insgesamt bleibt die Situation der Kinderrechte in der Ukraine komplex, doch dank der Bemühungen des Ombudsmanns und verschiedener Organisationen gibt es positive Fortschritte. Die Rückführung von Kindern aus den besetzten Gebieten ist ein wichtiger Schritt zur Wiederherstellung ihrer Rechte und zur Gewährleistung ihrer Sicherheit.

Angesichts dieser Ereignisse ist es wichtig, weiterhin Initiativen zu unterstützen, die auf den Schutz der Kinderrechte abzielen, sowie die notwendige Hilfe und Unterstützung für diejenigen zu gewährleisten, die sie benötigen.

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