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Triumph der ukrainischen Kultur in Kanada: Der Chor Axios gewinnt den prestigeträchtigen Juno Award 2026

Bei einer feierlichen Preisverleihung in Hamilton gab der Chor Axios mit Stolz seine Auszeichnung beim renommierten Juno Award 2026 bekannt. Dieser Sieg ist nicht nur ein bedeutendes Ereignis für das Ensemble, sondern auch für die gesamte ukrainische Kultur in Kanada.

Bei einer feierlichen Preisverleihung, die in der Stadt Hamilton stattfand, gab der Chor Axios mit großer Freude seine Auszeichnung beim angesehenen Juno Award 2026 bekannt. Diese Ehrung stellt einen symbolischen Moment dar, nicht nur für den Chor selbst, sondern auch für die gesamte ukrainische Kultur in Kanada. Die Nachrichten über diesen triumphalen Sieg wurden von Ukrinform übermittelt, das sich auf die offizielle Webseite der Preisverleihung beruft.

Der Komponist Benedict Schygen, ein amerikanischer Künstler, ist der Schöpfer des preisgekrönten Werkes, das dem Chor diese Auszeichnung einbrachte. Es ist bemerkenswert, dass die Idee zur Schaffung eines Requiems im Jahr 2022 entstand, unmittelbar nach dem Beginn der umfassenden russischen Invasion in die Ukraine. Der Vorsitzende des Chors, Demjan Zakordonsky, und seine Kollegen hatten das Ziel, nicht nur ein künstlerisches Projekt zu realisieren, sondern auch eine wahre spirituelle Stütze und ein Gebet zur Erinnerung an die Opfer des genocidalen Krieges zu schaffen.

Für die Aufnahme des Albums traten insgesamt 52 Künstler auf, darunter nicht nur Mitglieder des Chors Axios, sondern auch der professionelle Chor Pro Coro Canada sowie Solisten aus der Ukraine, darunter Opernsänger und Priester. Diese Vereinigung von Talenten stellte einen wichtigen Schritt in der Verwirklichung des Konzepts dar, das Kunst und das Gedenken an die Tragödie, die das ukrainische Volk getroffen hat, miteinander verbindet.

Taras Podilsky, ein Mitglied des Chors, teilte seine Emotionen nach der Preisverleihung mit. Er betonte, dass es für die Amateurchöre eine unglaubliche Ehre sei, gegen so namhafte Nominierte wie das Toronto Symphony Orchestra anzutreten. "Es ist schwer zu glauben, dass wir – Amateur-Sänger – zusammen mit Profis ein solches Ziel erreicht haben. Wir haben diese Musik, diese Totenmesse für unsere Soldaten gefühlt. Es ist nicht nur ein Auftritt, es ist ein spirituelles Erlebnis. Wir sind froh, dass die Kanadier den Kern dieses Werkes erkannt haben", sagte Taras Podilsky und drückte seinen Stolz über die Errungenschaften des Ensembles aus.

Bei ihrem Auftritt auf der Bühne demonstrierten die Chormitglieder nicht nur Einheit im Gesang, sondern auch in den Details: Alle Teilnehmer trugen gestickte Fliegen, die von Handwerkern im kriegsgeplagten Ukraine gefertigt wurden. Dieses Element der Kostüme unterstrich die tiefe Verbundenheit des Chors mit der eigenen Kultur und den Traditionen, was zu einem Symbol für die Widerstandsfähigkeit und Unerschütterlichkeit des ukrainischen Volkes wurde.

Der Sieg des Chors Axios ist historisch, da es das erste Mal ist, dass ein rein ukrainisches Kunstkollektiv einen Juno Award gewinnt. Komponist Benedict Schygen, obwohl er nicht ukrainischer Abstammung ist, hat meisterhaft Elemente der ukrainischen Hymne und traditionelle Ektenien in das Gewebe des Requiems eingewebt, was das Werk für die ukrainische Gemeinschaft noch bedeutungsvoller machte.

Dank der Unterstützung der Kreditgenossenschaft „Buduchnist“ wird der Chor Axios im November 2026 auf eine kanadaweite Tournee gehen. Die Auftritte sind in Saskatoon, Winnipeg, Montreal, Ottawa, London und Toronto geplant und finden am 12. und 15. November statt. Das Ensemble erwägt zudem zukünftige Tourneen in Europa und der Ukraine, was einen weiteren Schritt zur Popularisierung der ukrainischen Kultur auf internationaler Ebene darstellen würde.

Es sei daran erinnert, dass kürzlich in der Humber Valley United Church in Toronto ein Weihnachtskonzert der Canadian Bandurist Capella stattfand, das ebenfalls die Aktivität der ukrainischen Kulturszene in Kanada unterstreicht. Somit wird der Sieg des Chors Axios bei den Juno Awards zu einem leuchtenden Beispiel dafür, wie die ukrainische Kultur weiterhin gedeiht und weltweit Anerkennung findet.

Foto: CARAS/ FUZE Reps/ O’shane Howard

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