НВ (Новое Время)

Trump wirft der NATO Untätigkeit wegen Grönland vor

US-Präsident Donald Trump hat während einer Pressekonferenz im Weißen Haus erklärt, dass die Spannungen zwischen ihm und der NATO mit seinem Vorstoß zur Annexion Grönlands begonnen haben.

US-Präsident Donald Trump hat während einer Pressekonferenz im Weißen Haus eine bemerkenswerte Aussage gemacht, die die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und der NATO erneut auf die Probe stellt. Er erklärte, dass die Differenzen zwischen ihm und dem Nordatlantischen Bündnis (NATO) ihren Ursprung in seiner Initiative zur Annexion Grönlands haben. Trump äußerte den Wunsch, die Kontrolle über die strategisch wichtige Insel zu erlangen, doch die dänische Regierung weigerte sich, Grönland an die USA abzutreten. 'Um ehrlich zu sein, alles begann mit Grönland. Wir wollen Grönland. Sie wollen es uns nicht geben. Und ich sagte: 'Tschüss, tschüss'', betonte der Präsident.

In seiner Rede charakterisierte Trump die NATO erneut als 'Papier-Tiger' und hob hervor, dass das Bündnis den USA in ihrem Konflikt mit dem Iran keinerlei Unterstützung geboten habe. 'Die NATO ist ein Papier-Tiger. Offensichtlich brauchen wir sie nicht, denn sie haben uns in keiner Weise geholfen', fügte er hinzu und äußerte sein Unbehagen über die mangelnde Unterstützung seiner Verbündeten im Konflikt mit dem Iran.

Wie aus einem Bericht der New York Times hervorgeht, hat das US-Verteidigungsministerium seine Bemühungen verstärkt, den Zugang amerikanischer Streitkräfte zu Grönland zu erweitern. Dies deutet darauf hin, dass Trumps Interesse an dieser strategisch bedeutenden Region ungebrochen ist, und das Pentagon führt Gespräche mit Dänemark über den Zugang zu drei weiteren Militärbasen auf der Insel.

Es ist erwähnenswert, dass Trump am 1. April erklärte, er ziehe ernsthaft in Betracht, die USA aus der NATO zurückzuziehen, nachdem seine Verbündeten sich geweigert hatten, ihn im Krieg gegen den Iran zu unterstützen. Diese Aussage hat Besorgnis unter internationalen Experten und Politikern ausgelöst, da sie die Stabilität des seit über 70 Jahren bestehenden Bündnisses gefährdet.

Früher hatte Trump behauptet, dass die Vereinigten Staaten keine Hilfe im Krieg gegen den Iran benötigten. Am 17. März stellte er fest, dass er 'schon immer gewusst habe, dass das Bündnis den USA niemals helfen würde'. Diese Äußerungen verdeutlichen die tiefen Differenzen zwischen Trump und den traditionellen Verbündeten Amerikas, die die NATO als ein wichtiges Instrument kollektiver Sicherheit betrachten.

Als Reaktion auf Trumps Kritik trat der französische Präsident Emmanuel Macron entschieden für die Werte der NATO ein. Er warnte, dass regelmäßige Kommentare, die die Loyalität der USA zum Bündnis in Frage stellen, 'die Essenz des Bündnisses untergraben'. Macron forderte die Weltführer auf, 'ernsthaft' über die NATO zu sprechen und betonte die Bedeutung der Einheit unter den Verbündeten in den aktuellen geopolitischen Bedingungen.

Insgesamt bleibt die Situation rund um die NATO und Grönland angespannt, und Trumps Position sorgt für Besorgnis in der internationalen Gemeinschaft, die die Entwicklungen und möglichen Auswirkungen auf die globale Sicherheit aufmerksam verfolgt.