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Trump fordert Iran auf, die Straße von Hormuz zu öffnen und droht mit neuen Angriffen

Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, hat die iranische Regierung aufgefordert, die Straße von Hormuz unverzüglich zu öffnen, und dabei eine drastische Sprache verwendet. In einer Mitteilung auf der sozialen Plattform Truth Social stellte Trump klar, dass er mit ernsthaften Konsequenzen droht, sollte Iran dieser Forderung nicht nachkommen.

Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, hat sich mit einer eindringlichen Forderung an die iranische Regierung gewandt, die Straße von Hormuz sofort zu öffnen. In seinem Beitrag auf der sozialen Plattform Truth Social verwendete Trump eine unmissverständliche Sprache und erklärte: „Am Dienstag wird in Iran der Tag der Elektrizitätswerke und der Tag der Brücken sein, und das alles gleichzeitig. So etwas wird es nicht geben!!! Öffnet die verdammte Straße, ihr verrückten Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben – schaut einfach zu! Gott sei Dank.“

Diese Aussage ist Teil von Trumps Bemühungen, die Blockade der Straße von Hormuz zu beenden, und er setzte Iran eine Frist von 48 Stunden, um dieser Forderung nachzukommen. Der US-Präsident drohte Teheran zudem mit neuen militärischen Angriffen, falls es zu einer Ablehnung kommen sollte. Diese Eskalation hat die Spannungen zwischen Washington und Teheran weiter angeheizt, insbesondere im Kontext der Suche nach einem vermissten amerikanischen Piloten und der zunehmenden Kampfhandlungen in der Region.

Als Reaktion auf diese Drohungen erklärte die iranische Regierung, dass im Falle weiterer Angriffe auf ihre Infrastruktur „die Tore zur Hölle“ für die USA und Israel geöffnet würden. Diese Rhetorik deutet auf eine Eskalation des Konflikts hin und zeigt Irans Bereitschaft, auf Aggressionen zu reagieren.

Am 2. April hatte Iran angekündigt, dass Schiffe, die „Lebensmittel und andere notwendige Güter“ transportieren, die Straße von Hormuz passieren dürfen. Dieser Schritt könnte als Versuch gewertet werden, die Spannungen zu entschärfen, mindert jedoch nicht die Bedrohungen, die durch mögliche weitere militärische Aktionen entstehen könnten.

Am 3. April wurde bekannt, dass die USA an einem einzigen Tag zwei Militärflugzeuge verloren haben. Iranische Streitkräfte schossen ein F-15E über ihrem Hoheitsgebiet ab, wobei einer der amerikanischen Piloten gerettet werden konnte, während der andere als vermisst gilt. Am selben Tag ging auch ein A-10 Warthog in der Nähe der Straße von Hormuz verloren; dessen Pilot konnte ebenfalls gerettet werden. Laut westlichen Medienberichten ist dies einer der schwerwiegendsten Vorfälle der Eskalation, der die Einsätze im Konflikt zwischen den USA und Iran erheblich erhöht hat.

An diesem Tag berichtete das Wall Street Journal, dass die Bemühungen von Ländern im Nahen Osten und anderen regionalen Vermittlern, darunter Pakistan, um Verhandlungen über einen Waffenstillstand zwischen den USA und Iran ins Stocken geraten sind. Dies deutet darauf hin, dass die diplomatischen Bemühungen nicht die gewünschten Ergebnisse liefern und der Konflikt weiterhin eskaliert.

Am 2. April berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg, dass ein Containerschiff, das einer französischen Firma gehört, die Straße von Hormuz passiert hat. Dies war das erste europäische Schiff, das nach der Blockade durch Iran die Straße passieren konnte, was auf mögliche Veränderungen in der Situation hindeutet.

Am 31. März berichtete das Wall Street Journal, dass Präsident Trump bereit sei, den Krieg gegen Iran zu beenden, selbst wenn die Straße von Hormuz blockiert bleibt. Dies könnte auf eine Änderung der US-Strategie in der Region und eine Bereitschaft zu neuen Ansätzen zur Konfliktlösung hindeuten.

Laut amerikanischen Geheimdienstinformationen ist es unwahrscheinlich, dass Teheran in naher Zukunft einer Öffnung der Straße von Hormuz zustimmt, was die Komplexität der Situation und die Möglichkeit einer weiteren Eskalation des Konflikts unterstreicht.