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Trump kritisiert Macron scharf nach Telefonat über die Straße von Hormuz

Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, hat kürzlich in scharfer Form über den französischen Präsidenten Emmanuel Macron gesprochen, nach einem Telefonat, das die Unterstützung der USA in der Straße von Hormuz zum Thema hatte.

Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, äußerte sich am 1. April während einer Pressekonferenz kritisch über den französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Dies geschah im Kontext eines Telefonats, in dem es um die Unterstützung der USA in der strategisch wichtigen Straße von Hormuz ging. Die Informationen dazu stammen aus dem französischen Nachrichtenmagazin Le Figaro.

Trump bemerkte in seiner Rede, dass Macron "unter dem harten Umgang seiner Frau leidet" und "kaum von einem Schlag ins Gesicht genesen ist". Diese Bemerkungen bezogen sich auf einen Vorfall, der während Macrons Reise nach Südostasien im Jahr 2025 stattfand. Diese Aussagen sorgten für Aufsehen, da Trump nicht nur allgemeine Kritik äußerte, sondern versuchte, persönliche Probleme Macrons ins Licht zu rücken.

Darüber hinaus bat Trump während des Gesprächs mit Macron um Unterstützung Frankreichs, um die Situation in der Straße von Hormuz zu entschärfen. Er betonte, dass er angeboten habe, militärische Schiffe zu entsenden, obwohl die USA selbst "schlechte Jungs und ballistische Raketen" beseitigen. Dies deutet darauf hin, dass Trump die Unterstützung seiner europäischen Verbündeten für unzureichend hält, wenn es um die Sicherheit der Seewege geht.

Der US-Präsident stellte auch fest, dass viele europäische Verbündete nicht genügend Initiative zeigen, um die Bemühungen der USA um Sicherheit zu unterstützen. Er hob hervor, dass viele von ihnen gesagt hätten: "Wir werden da sein, nachdem der Krieg vorbei ist." Diese Worte spiegeln Trumps Frustration über die NATO wider, da er der Ansicht ist, dass das Bündnis in einer großen Krise nicht zur Seite stehen wird.

Der Vorfall mit Brigitte Macron, auf den Trump anspielte, ereignete sich am 26. Mai 2025 am Flughafen von Hanoi, als ein Moment festgehalten wurde, in dem die Frau des französischen Präsidenten ihn angeblich vor dem Aussteigen aus dem Flugzeug schubste. Dieser Vorfall erregte große mediale Aufmerksamkeit, und Macron erklärte später, dass es sich um einen Scherz zwischen ihm und seiner Frau handelte, und bezeichnete die Situation als übertrieben, indem er sie eine "geoplanetare Katastrophe" nannte.

Am 17. März 2025 gab Macron bekannt, dass Frankreich nicht an den Operationen zur Entblockierung der Straße von Hormuz teilnehmen werde. Er versicherte, dass das Land bereit sei, an Begleitmissionen für Schiffe teilzunehmen, sobald sich die Situation im Nahen Osten "beruhige". Diese Entscheidung führte zu neuer Kritik von Trump, der erklärte, dass die Vereinigten Staaten keine Hilfe von NATO-Verbündeten im Krieg gegen das iranische Regime benötigten, und fügte hinzu, dass er "immer gewusst habe, dass das Bündnis den USA niemals helfen würde".

Nach der Weigerung Frankreichs, sich an der Operation zur Entblockierung der Straße von Hormuz zu beteiligen, kritisierte Trump erneut die Position Frankreichs und erklärte, dass Emmanuel Macron "sehr bald sein Amt niederlegen werde". Dies deutet darauf hin, dass Trump nicht nur mit der Position Frankreichs unzufrieden ist, sondern auch glaubt, dass dies politische Konsequenzen für Macron haben könnte.

Am 1. April erklärte Trump zudem, dass er ernsthaft in Erwägung ziehe, die USA aus der NATO zurückzuziehen, nachdem die Verbündeten sich geweigert hatten, seine Position im Konflikt mit dem Iran zu unterstützen. Er nannte das Bündnis einen "Papierdrachen" und betonte, dass diese Entscheidung "nicht zur Debatte stehe". Diese Worte deuten darauf hin, dass Trump bereit ist, radikale Maßnahmen zu ergreifen, als Reaktion auf das, was er als unzureichende Unterstützung durch die Verbündeten ansieht.