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Telegram wird sich an das Verbot in Russland anpassen - Durov

Pawlo Durov, der Gründer des beliebten Messengers Telegram, äußerte sich zur Situation des Dienstes in der Russischen Föderation und betonte die Mobilisierung der Bevölkerung, um die absurden Einschränkungen zu umgehen.

Der Gründer des beliebten Messengers Telegram, Pawlo Durov, hat seine Gedanken zur aktuellen Situation bezüglich des Verbots des Dienstes in der Russischen Föderation geteilt. In einer Nachricht über Telegram, die von Ukrinform übermittelt wurde, stellte er fest, dass unter den russischen Einschränkungen "die gesamte Nation derzeit mobilisiert ist, um diese absurden Beschränkungen zu umgehen".

Durov betonte, dass Tausende von Menschen aktiv daran arbeiten, VPNs und Proxy-Server zu erstellen, die es ermöglichen, die Blockaden zu umgehen. Er versicherte, dass das Team von Telegram weiterhin bereit ist, sich an die neuen Herausforderungen anzupassen, indem es die Erkennung und Blockierung des Traffics seines Messengers erschwert. "Wir werden alles tun, um den Zugang zu Telegram zu gewährleisten", betonte er.

Trotz der Verbote berichtete Durov, dass etwa 65 Millionen Russen täglich Telegram weiterhin nutzen, dank der Verwendung von VPNs, und über 50 Millionen Nutzer aktiv Nachrichten über die Plattform senden. Dies zeigt, dass der Messenger trotz aller Bemühungen der russischen Behörden weiterhin bei der Bevölkerung beliebt ist.

Durov zog auch Parallelen zwischen der Situation in Russland und den jahrelangen Verboten von Telegram im Iran. Er stellte fest, dass die iranische Regierung auf eine massenhafte Einführung ihrer Messaging-Programme hoffte, die Überwachungselemente enthalten, aber stattdessen ein Anstieg der Nutzung von VPNs zu beobachten war. "Jetzt haben sich 50 Millionen Mitglieder des 'digitalen Widerstands' im Iran weiteren 50 Millionen in Russland angeschlossen", hob er hervor.

Es sei daran erinnert, dass der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, zuvor erklärt hatte, dass er Wege finden wolle, um Einfluss auf den neuen russischen Messenger Max zu nehmen, den der Kreml als Alternative zu Telegram einzuführen versucht. Dies zeigt die aktiven Maßnahmen der ukrainischen Regierung im Informationsbereich, was in Anbetracht der modernen Herausforderungen ein wichtiger Aspekt ist.

Experten glauben, dass eine mögliche Blockierung von Telegram in Russland Ausdruck der Angst des Kremls vor externen Informationsbeeinflussungen ist. Dies deutet auch auf den Versuch hin, die vollständige Kontrolle über die Kommunikation im Land zu etablieren, was bei Menschenrechtsaktivisten und Nutzern Besorgnis auslöst.

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