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Sibiga: Was Iran im Persischen Golf tut, hat Russland gestern im Schwarzen Meer getan

Am Donnerstag, dem 12. Oktober, nahm der ukrainische Außenminister Andrij Sibiga an einem internationalen Treffen teil, das der Wiederherstellung der Freiheit der Schifffahrt im Persischen Golf gewidmet war. Diese bedeutende Veranstaltung wurde von der britischen Staatssekretärin für auswärtige Angelegenheiten, Yvette Cooper, geleitet, die die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit zur Gewährleistung der Sicherheit der Seewege betonte.

Am Donnerstag, dem 12. Oktober, nahm der ukrainische Außenminister Andrij Sibiga an einem internationalen Treffen teil, das der Wiederherstellung der Freiheit der Schifffahrt im Persischen Golf gewidmet war. Diese bedeutende Veranstaltung wurde von der britischen Staatssekretärin für auswärtige Angelegenheiten, Yvette Cooper, geleitet, die die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit zur Gewährleistung der Sicherheit der Seewege betonte.

In seiner Rede hob Sibiga hervor, dass der iranische Terror für die Ukraine keine abstrakte Bedrohung, sondern eine tägliche Realität sei, mit der die Ukrainer konfrontiert sind. "Jeder Ukrainer kennt das Geräusch der iranischen Shahed-Drohnen. Wir wissen, dass dieses Geräusch den Tod bringt. Seit vielen Jahren hilft Iran Russland, unsere Menschen zu töten", erklärte er und unterstrich die Ernsthaftigkeit der Bedrohung durch iranische Drohnen.

Sibiga wies auch auf den direkten Zusammenhang zwischen der Situation im Persischen Golf und der russischen Aggression gegen die Ukraine hin. "Terroristische Regime tauschen Erfahrungen aus. Was Iran heute im Persischen Golf tut, hat Russland gestern im Schwarzen Meer getan. Das Problem ist, dass Iran aus den Fehlern Russlands gelernt hat und daraus Schlüsse gezogen hat", bemerkte er und wies auf gefährliche Tendenzen hin, die nicht nur die Ukraine, sondern die gesamte internationale Gemeinschaft bedrohen könnten.

Der Leiter des ukrainischen Außenministeriums betonte, dass Iran im Persischen Golf die gleichen Ziele verfolgt wie Russland im Schwarzen Meer: die Destabilisierung globaler Märkte und die Erpressung anderer Länder. "Der Unterschied besteht nur darin, dass Russland vor vier Jahren versuchte, Lebensmittel zur Waffe zu machen, während Iran heute versucht, Energie zur Waffe zu machen", fügte er hinzu und wies auf die neuen Herausforderungen hin, die sich für die Weltwirtschaft ergeben.

Sibiga betonte auch die Bedeutung der Stabilität globaler Märkte für die Ukraine. "Russland darf die Instabilität im Nahen Osten nicht nutzen, um den Krieg zu finanzieren", unterstrich er und forderte die internationale Gemeinschaft zu aktiven Maßnahmen auf, um solchen Bedrohungen entgegenzuwirken.

Indem er Parallelen zwischen der Situation im Schwarzen Meer und dem Persischen Golf zog, stellte der Minister fest, dass es der Ukraine gelungen sei, die russische Blockade im Schwarzen Meer durch den Einsatz von maritimen Drohnen und eine kluge Strategie zu durchbrechen. "Wir hatten Erfolg, weil wir entschlossen gehandelt haben – und genau diese Denkweise benötigt die Welt heute. Die Position der Ukraine ist klar: Terror muss eine entschlossene Antwort erhalten, und die Freiheit der Schifffahrt muss geschützt werden", erklärte Sibiga und rief zur Einheit und zu entschlossenen Maßnahmen auf.

Er betonte auch, dass die Prinzipien der UN-Seerechtskonvention im Persischen Golf ebenso wie im Schwarzen Meer eingehalten werden müssen. "Wir müssen diese Blockade beenden. Die Ukraine ist bereit, mit den Ländern der Region auf bilateraler Ebene zusammenzuarbeiten und mit unseren transatlantischen Partnern zu kooperieren. Die Ukraine ist bereit, ihren Beitrag zu leisten", schloss der Außenminister und forderte zu aktiven Maßnahmen auf, um die Sicherheit auf den Seewegen zu gewährleisten.