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Sibiga: In den kommenden Wochen sind mehr russische Fakes aufgrund der Stärkung der Beziehungen der Ukraine zu den Golfstaaten zu erwarten

In Moskau herrscht erhebliche Besorgnis über die rasche Stärkung der Beziehungen der Ukraine zu den Golfstaaten, insbesondere vor dem Hintergrund des iranischen Luftterrors. Der ukrainische Außenminister Andriy Sibiga äußerte, dass Russland in dieser Situation die Verbreitung von Falschinformationen und Propaganda intensivieren wird.

In Moskau herrscht erhebliche Besorgnis über die rasche Stärkung der Beziehungen der Ukraine zu den Golfstaaten, insbesondere vor dem Hintergrund des iranischen Luftterrors. Der ukrainische Außenminister Andriy Sibiga äußerte, dass Russland in dieser Situation die Verbreitung von Falschinformationen und Propaganda intensivieren wird, um zu versuchen, den Beitrag der Ukraine in der Region zu untergraben.

Auf seiner Seite in dem sozialen Netzwerk X informierte Sibiga darüber, dass die russische Seite falsche Informationen über angeblich verletzte ukrainische Experten verbreitet und behauptet, dass die Ukraine ihren Verpflichtungen nicht nachkommt. Der Minister wies darauf hin, dass er in den kommenden Wochen mit einer Zunahme solcher Desinformationskampagnen rechnet, versicherte jedoch, dass diese Propaganda keinen Erfolg haben wird. Seinen Aussagen zufolge sind die Partner der Ukraine in der Golfregion sich der Tatsache bewusst, wie das Land den Aufbau moderner, hochentwickelter und wirtschaftlich effizienter Verteidigungssysteme unterstützt.

Sibiga betonte zudem, dass der kürzliche Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj einen soliden Grundstein für eine langfristige, gegenseitig vorteilhafte Zusammenarbeit im Nahen Osten gelegt hat. Er ist der Ansicht, dass die Aktivitäten Russlands im Informationskrieg ein Zeichen dafür sind, dass Moskau die Erfolge der Ukraine und seine eigenen Misserfolge anerkennt.

Zusätzlich wies die Sprecherin des Sekretärs des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats, Rustem Umerov, Diana Davityan, am 28. März die Informationen über einen angeblichen iranischen Angriff auf ein Lager mit ukrainischen Drohnen in Dubai, in dem sich 21 Ukrainer befanden, zurück. Später bestätigte auch der Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, Georgiy Tikhiy, dass diese Aussagen unwahr sind, als er auf Fragen von Journalisten antwortete.

Zuvor hatte das iranische Nachrichtenportal Fars berichtet, dass Iran angeblich einen Angriff auf ein Lager mit ukrainischen Drohnen in Dubai durchgeführt habe, in dem sich nach deren Angaben 21 Ukrainer befanden. Diese Informationen sorgten für großes Aufsehen und wurden als Teil einer größeren Desinformationskampagne wahrgenommen, die darauf abzielte, die Ukraine in den Augen der internationalen Gemeinschaft zu diskreditieren.

In Anbetracht der jüngsten Ereignisse wird deutlich, dass Russland versucht, jede Möglichkeit zu nutzen, um das Vertrauen in die Ukraine zu untergraben, während die ukrainische Seite weiterhin aktiv daran arbeitet, ihre internationalen Beziehungen und Partnerschaften zu stärken, insbesondere im Kontext der Zusammenarbeit mit den Golfstaaten.