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Heer der Ukraine weist Gerüchte über die Mobilisierung von Frauen zurück

Die ukrainischen Landstreitkräfte haben jüngste Gerüchte über eine mögliche Mobilisierung von Frauen entschieden zurückgewiesen. In einem offiziellen Statement betonen sie, dass derzeit keine Vorbereitungen für eine solche Mobilisierung getroffen werden.

Die Landstreitkräfte der Ukraine haben am Samstag, den 4. April, in ihrem Telegram-Kanal eine offizielle Mitteilung veröffentlicht, in der sie die in den letzten Tagen in den ukrainischen Medien und sozialen Netzwerken kursierenden Gerüchte über eine mögliche Mobilisierung von Frauen als unbegründet und manipulativ zurückweisen. Die Vertreter der Landstreitkräfte betonten, dass es gegenwärtig keine Vorbereitungen für eine Mobilisierung von Frauen gebe und auch keine entsprechenden Mechanismen in Entwicklung seien.

In den letzten Tagen waren vermehrt Berichte aufgetaucht, die behaupteten, dass Frauen in militärische Einheiten mobilisiert werden sollten. Die Landstreitkräfte versicherten, dass diese Informationen haltlos seien und von feindlichen Kräften genutzt würden, um die Mobilisierungsprozesse in der Ukraine zu untergraben und die ukrainischen Streitkräfte zu diskreditieren.

Laut dem aktuellen ukrainischen Recht können Frauen nur auf freiwilliger Basis in die Streitkräfte eintreten. Die Pflicht zur militärischen Registrierung betrifft nur diejenigen Frauen, die über eine medizinische oder pharmazeutische Ausbildung verfügen. Dies bedeutet, dass Frauen ohne entsprechende Ausbildung nicht zwangsweise mobilisiert werden können.

Darüber hinaus erklärten die Landstreitkräfte, dass ein Fall, in dem eine Frau ohne die erforderliche Ausbildung in das System Oberih eingetragen wurde, auf fehlerhaft eingegebene Daten zurückzuführen sei, die bereits 2021 in das System eingegeben wurden. Bei Überprüfungen wurden auch andere ähnliche Ungenauigkeiten festgestellt, jedoch ist es derzeit technisch nicht möglich, solche Einträge aufgrund von System- und Regelungsbeschränkungen zu löschen.

Die Landstreitkräfte haben bereits den Generalstab und das Verteidigungsministerium kontaktiert, um Vorschläge zur Behebung dieser Mängel zu unterbreiten. Sie versicherten, dass die Angelegenheit unter Kontrolle sei und alle Vorfälle sorgfältig analysiert würden. Die Bürger werden aufgefordert, sich an die Hotline zu wenden, falls sie fehlerhafte Daten zur militärischen Registrierung feststellen.

Zur Erinnerung: Am 19. März berichtete die Kiewer Bürgerin Irina Charazidi-Loginova, dass sie fälschlicherweise in die Listen der Wehrpflichtigen aufgenommen und von der Territorialen Rekrutierungsstelle (TCK) zur Fahndung ausgeschrieben wurde, obwohl sie nicht militärisch registriert war. Nach ihren Anfragen an die TCK und durchgeführten Überprüfungen wurde sie von der Fahndung gestrichen, jedoch blieben die Daten über ihre Registrierung bestehen, und die Frau setzt sich weiterhin für deren Korrektur ein.