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Dokumentarfilm "Stille Erde" über das Räumen von Minen in der Ukraine online veröffentlicht

Der Dokumentar-Kurzfilm "Stille Erde", der sich mit dem wichtigen Thema der humanitären Minenräumung in der Ukraine beschäftigt, ist kürzlich online gegangen und jetzt auf beliebten Streaming-Plattformen sowie auf YouTube verfügbar.

Der Dokumentarfilm "Stille Erde" beleuchtet die Geschichten von Menschen, die täglich ihr Leben riskieren, um die Sicherheit der ukrainischen Erde wiederherzustellen. Laut Angaben der UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) sind diese Helden wahre Verteidiger, die an der Frontlinie im Kampf gegen die Gefahren arbeiten, die von Minen und explosiven Überresten, die nach militärischen Auseinandersetzungen zurückgelassen wurden, ausgehen.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass die Ukraine derzeit eines der am stärksten verminten Länder der Welt ist. Schätzungen zufolge könnten etwa 22 % des Landesgebiets, was ungefähr 132.076 Quadratkilometern entspricht, potenziell mit Minen kontaminiert sein und bedürfen einer gründlichen Untersuchung. Dieses Problem ist von größter Dringlichkeit, da die Sicherheit der Menschen und der Wiederaufbau der Infrastruktur von einer erfolgreichen Minenräumung abhängen.

Der Film "Stille Erde" wurde auf Initiative des UN-Entwicklungsprogramms in der Ukraine erstellt. Das Projekt wurde mit finanzieller Unterstützung der Regierung der Republik Korea in Partnerschaft mit dem Ministerium für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft der Ukraine sowie dem Staatlichen Dienst für Notfälle realisiert.

Die Regisseure des Films sind Viktor Solodukha und Emil Bakhtiev, die bei der Produktionsfirma BAZA Production arbeiten. Im Film werden echte Helden vorgestellt, die sich täglich mit der Minenräumung beschäftigen. Dazu gehören der Leiter der mechanisierten Minenräumung des Staatlichen Dienstes für Notfälle in der Region Mykolajiw, Pawlo Bondarenko, die Spezialistin für nicht-technische Untersuchungen der Organisation Norwegian People’s Aid, Natalia Gorun, sowie der Doktor der Philosophie in Geographie und Hauptwissenschaftsberater der Gesellschaft der Forscher der Ukraine, Oleksandr Bonchkovskyi.

"Stille Erde" hat bereits internationale Anerkennung erhalten und wurde auf mehreren Filmfestivals in der Ukraine und im Ausland präsentiert. Insbesondere wurde der Film in die Shortlist des Tokyo Short Film Festival 2025 aufgenommen, das in Japan stattfindet, und wurde zur Sichtung empfohlen. Dies zeugt von der hohen künstlerischen Qualität des Films und seiner Bedeutung für das Bewusstsein über das Problem der Minenräumung.

In der Ukraine wurde der Film im Rahmen des Wettbewerbsprogramms des 54. Internationalen Filmfestivals "Molodist" in Kiew vorgestellt. Darüber hinaus fand eine separate Vorführung des Films in Mykolajiw statt, wo ein erheblicher Teil der Dreharbeiten stattfand. Diese Vorführung bot den Anwohnern die Möglichkeit, sich näher mit dem Thema Minenräumung auseinanderzusetzen und die Menschen zu unterstützen, die täglich daran arbeiten, die Sicherheit in den ukrainischen Gebieten wiederherzustellen.