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USA erweitern Zielvorgaben in Iran, um Vorwürfen von Kriegsverbrechen zu entgehen - Politico

Laut Informationen von Ukrinform arbeiten amerikanische Militärplaner aktiv daran, die Liste möglicher Ziele im Iran zu aktualisieren, um Vorwürfen von Kriegsverbrechen vorzubeugen.

Nach Angaben von Ukrinform sind amerikanische Militärplaner derzeit intensiv damit beschäftigt, die Liste von Zielen im Iran zu überarbeiten, die potenziell angegriffen werden könnten. Dieser Schritt ist notwendig, um Vorwürfen von Kriegsverbrechen zu entgehen, die aus Angriffen auf Objekte mit doppeltem Verwendungszweck resultieren könnten.

Zwei Vertreter des US-Verteidigungsministeriums haben erklärt, dass die duale Nutzung bestimmter Einrichtungen im Iran, wie beispielsweise Entsalzungsanlagen, sie zu legitimen Zielen für militärische Aktionen machen könnte. Sie betonten, dass das Militär ebenfalls Wasser benötigt, um seine Bedürfnisse zu decken, was die Abgrenzung zwischen militärischen und zivilen Zielen zusätzlich kompliziert.

Am Montag, den 20. Januar, äußerte sich US-Präsident Donald Trump in scharfen Tönen und drohte Iran mit der Zerschlagung von Infrastrukturen, indem er sagte, dass „jede Brücke im Land zerstört, jedes Kraftwerk im Iran lahmgelegt, brennen, explodieren und niemals wieder genutzt werden wird“. Diese Äußerungen des Präsidenten unterstreichen die Ernsthaftigkeit der amerikanischen Absichten in Bezug auf mögliche militärische Aktionen gegen Iran.

Ein dritter Beamter gab jedoch an, dass Vertreter des Pentagons aktiv darüber diskutieren, ob solche Rechtfertigungen ausreichend sind, um Angriffe durchzuführen. Der Schwerpunkt liegt auf der Frage, welche Objekte als legitime Ziele angesehen werden können und welche als zivil gelten, was internationale Verurteilung hervorrufen könnte.

Die Genfer Konvention, die das internationale humanitäre Recht regelt, gewährt Militärs einen gewissen Handlungsspielraum, wenn die Angriffsziele sowohl von Militärs als auch von Zivilisten genutzt werden. Dies bedeutet, dass Objekte mit doppelter Funktion als legitime Ziele für Angriffe gelten können, jedoch bleibt diese Frage umstritten und sorgt für Besorgnis unter internationalen Menschenrechtsaktivisten.

Es ist erwähnenswert, dass Präsident Trump zuvor erklärt hatte, dass das tatsächliche Kriegsverbrechen darin bestünde, Iran im Besitz von Atomwaffen zu belassen, und nicht darin, dass amerikanische Streitkräfte Angriffe auf deren kritische Infrastruktur durchführen. Diese Position zeigt die Entschlossenheit der Trump-Administration im Umgang mit dem iranischen Atomprogramm und den Bedrohungen, die es für die regionale und globale Sicherheit darstellen könnte.

Angesichts der zunehmenden Spannungen zwischen den USA und Iran ist es wichtig, die weiteren Entwicklungen und die Reaktionen der internationalen Gemeinschaft auf mögliche militärische Aktionen zu beobachten. Insbesondere die Reaktionen der UN und anderer internationaler Organisationen könnten erheblichen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Situation haben.

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