Українська правда

Versuch einer Diversion an der Gaspipeline in Serbien: Das Land fand keine 'ukrainische Spur'

Die serbischen Sicherheitsbehörden haben keine Beweise gefunden, die auf eine 'ukrainische Spur' bei dem Versuch einer Diversion an der Gaspipeline hindeuten, die Gas nach Ungarn liefert.

Die serbischen Sicherheitsbehörden haben keine Beweise gefunden, die auf eine 'ukrainische Spur' bei dem Versuch einer Diversion an der Gaspipeline hindeuten, die Gas nach Ungarn liefert. Dies erklärte der Direktor des Militärsicherheitsdienstes Serbiens, Djuro Jovanic, während er die Situation rund um die Entdeckung von Sprengstoff in der Nähe der Pipeline kommentierte.

Nach Informationen, die in dem Medium 'Europäische Wahrheit' veröffentlicht wurden, verwies Jovanic auf die verbreitete Desinformation, die angeblich die Beteiligung der serbischen Streitkräfte an Handlungen betrifft, die Dritten zugutekommen könnten. 'Die Desinformation deutet darauf hin, dass die serbischen Streitkräfte und ihre Soldaten für eine andere oder dritte Seite arbeiten, indem sie ukrainischen Sprengstoff finden und die Ukraine dafür verantwortlich machen. Das ist nicht wahr', betonte er.

Der Direktor des Militärsicherheitsdienstes wies außerdem darauf hin, dass die Kennzeichnung des gefundenen Sprengstoffs darauf hindeutet, dass 'er in den USA hergestellt wurde'. 'Jemand könnte sagen, dass vielleicht die Vereinigten Staaten von Amerika etwas Ähnliches zu diesem Zeitpunkt inszenieren?', fragte Jovanic rhetorisch und stellte die Theorien in Frage, die versuchen könnten, die Ukraine mit diesen Ereignissen in Verbindung zu bringen.

Es sei daran erinnert, dass am 5. April in Serbien ein Versuch einer Diversion an der Pipeline, die nach Ungarn führt, bekannt gegeben wurde. Neben der Pipeline wurden angeblich große Pakete mit Sprengstoff und Detonatoren gefunden. Diese Nachricht sorgte nicht nur in Serbien, sondern auch in Ungarn für Besorgnis, wo Premierminister Viktor Orbán den Nationalen Sicherheitsrat einberief, um die Situation zu erörtern.

Infolge des Treffens beauftragte Orbán, die ungarische Sektion des 'Türkischen Stroms' durch Militärs zu sichern. Es ist erwähnenswert, dass bereits lange zuvor in Ungarn die Sicherheitsvorkehrungen für die Energieinfrastruktur aufgrund der sogenannten 'ukrainischen Bedrohung' verstärkt wurden. Auch Serbien hat seine Streitkräfte mobilisiert, um die Infrastruktur zu schützen, die für den Gastransport nach Ungarn verantwortlich ist.

Der ungarische Außenminister Peter Szijjarto deutete an, dass die Ukraine möglicherweise in den Versuch einer Diversion verwickelt sein könnte. Offizielles Kiew wies jedoch diese Anschuldigungen entschieden zurück und wies auf eine mögliche 'russische Spur' in dieser Angelegenheit hin, da man annimmt, dass dies Teil einer russischen Einmischung in die ungarischen Wahlen zugunsten Orbáns sein könnte.

Im Gegenzug äußerte der Hauptgegner Orbáns, der Vorsitzende der Oppositionspartei 'Tisa', Peter Magyar, die Meinung, dass die Ereignisse rund um den Versuch einer Diversion inszeniert sein könnten. Er glaubt, dass dies ein Versuch sein könnte, die Wahlen in Ungarn zu sabotieren, indem man die Spannungen in der Region als Vorwand für Manipulationen nutzt.