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Porošenko gegen Sanktionen: Gericht Sitzung am Freitag abgesagt

Am Freitag, dem 2. April, fand eine geplante Sitzung des Kassationsverwaltungsgerichts im Obersten Gerichtshof nicht statt, bei der der Einspruch des ukrainischen Abgeordneten und Vorsitzenden der Partei 'Europäische Solidarität', Petro Porošenko, gegen die von der Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat (NSDC) verhängten Sanktionen behandelt werden sollte.

Am Freitag, dem 2. April, wurde die für 10:00 Uhr angesetzte Sitzung des Kassationsverwaltungsgerichts im Obersten Gerichtshof abgesagt. Diese Sitzung sollte sich mit dem Einspruch des ukrainischen Abgeordneten und Führers der Partei 'Europäische Solidarität', Petro Porošenko, befassen, der die Sanktionen anfechten wollte, die der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat (NSDC) gegen ihn verhängt hatte.

Die Absage der Sitzung wurde von Porošenko selbst während eines Briefings für Journalisten bekannt gegeben. Er äußerte sein Unverständnis und seine Unzufriedenheit über die Situation und erklärte, dass sie kurz vor Beginn der Sitzung erfahren hatten, dass das Gericht nicht in der Lage sei, seine Arbeit aufzunehmen. 'Uns wurde gesagt: Der Richter ist nicht da, das Gericht ist aufgelöst, wann die nächste Sitzung stattfindet, ist unbekannt', sagte Porošenko.

Sein Anwalt, Ilja Nowikow, fügte hinzu, dass sie am Vortag, dem 1. April, eine telefonische Mitteilung über die Absage der Sitzung erhalten hatten. Allerdings habe das Sekretariat des Gerichts keine Informationen über die Gründe für die Absage oder die neuen Termine bereitgestellt. 'Die Informationen können verschiedene Bedeutungen haben: Der Richter könnte erkrankt sein und die Sitzung könnte nächste Woche stattfinden, oder der Richter könnte ausgeschieden sein, und der Prozess müsste von Neuem begonnen werden, obwohl dieser seit April 2025 läuft', erläuterte der Anwalt und hob die Ungewissheit der Situation hervor.

Porošenko betonte zudem, dass sein Fall im vereinfachten Verfahren behandelt werde, welches eine Entscheidung innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens, maximal innerhalb von zwei Monaten, vorsieht. 'Ein Jahr ist vergangen, und es gibt immer noch keine Entscheidung', bemerkte er und äußerte damit seine Besorgnis über die Verzögerung des Verfahrens.

Die Absage der Sitzung wirft nicht nur Fragen zur Rechtsprechung auf, sondern auch zur Transparenz der Justiz in der Ukraine. Porošenko, als ehemaliger Präsident des Landes, hebt die Bedeutung der Einhaltung rechtlicher Normen und der zeitnahen Behandlung von Fällen hervor, die Politiker und deren Rechte betreffen.

Dieser Vorfall ist Teil eines größeren Kontextes, in dem politische Akteure in der Ukraine mit rechtlichen Herausforderungen konfrontiert sind, die aus den von staatlichen Stellen verhängten Sanktionen und anderen Einschränkungen resultieren. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass das Justizsystem unabhängig und effektiv bleibt, um Gerechtigkeit für alle Bürger zu gewährleisten, unabhängig von ihrem politischen Status.