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Schwierigkeiten beim Bau großer Sportstätten – Biedny

Auf der Pressekonferenz "Die Zukunft des ukrainischen Sports", die am Donnerstag in Kiew stattfand, äußerte der Minister für Jugend und Sport der Ukraine, Matviy Biedny, seine Besorgnis über den Zustand der Sportinfrastruktur im Land.

Auf der Pressekonferenz "Die Zukunft des ukrainischen Sports", die am Donnerstag in Kiew stattfand, äußerte der Minister für Jugend und Sport der Ukraine, Matviy Biedny, seine Besorgnis über den Zustand der Sportinfrastruktur im Land. Laut Biedny wurden infolge der russischen Aggression mehr als 850 Sporteinrichtungen zerstört oder beschädigt. Diese Situation erschwert den Bau neuer großer Sportstätten in der Ukraine erheblich.

„Heute ist es schwierig, über den Bau großer Sportstätten zu sprechen, da der Feind systematisch unsere Infrastruktur angreift... Und wir verstehen, dass es sinnlos ist, große Kapitalinvestitionen hierher zu bringen, angesichts des Bedarfs zur Unterstützung unserer Verteidigungskräfte“, betonte Biedny. Diese Aussagen unterstreichen die Ernsthaftigkeit der Situation, mit der der ukrainische Sport im Kontext des Krieges konfrontiert ist.

Dennoch hob der Minister hervor, dass dies nicht bedeutet, dass in der Ukraine im Sportbereich nichts unternommen werden sollte. Er ist der Meinung, dass es in Kriegszeiten wichtig ist, einfachere Formen der Sportinfrastruktur in den Regionen zu entwickeln, um den Zugang zu Sport und aktiver Freizeitgestaltung für alle Bürger zu gewährleisten. Dies könnte die Schaffung von öffentlichen Sportplätzen und anderen zugänglichen Sporteinrichtungen umfassen.

Insbesondere berichtete Biedny, dass bis zum Sommer 2026 in der Region Kiew fünf öffentliche Sportplätze gebaut werden sollen. Diese Plätze werden einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der Sportinfrastruktur der Region darstellen, da sie die Möglichkeit bieten, Sport für Kinder und Erwachsene zu treiben.

Darüber hinaus arbeitet das Ministerium für Jugend und Sport der Ukraine an der Schaffung eines Netzwerks von multifunktionalen barrierefreien Sporthallen, die es ermöglichen sollen, Menschen mit Behinderungen für den Sport zu gewinnen. Der erste solcher Standort ist für dieses Jahr in Boyarka, Region Kiew, geplant und wird einen wichtigen Schritt zur Gewährleistung des Zugangs zum Sport für alle Bevölkerungsschichten darstellen.

Erinnern wir uns daran, dass das Ministerium für Jugend und Sport der Ukraine am 9. April eine Vision für die Schaffung eines integrierten Ökosystems vorgestellt hat, das das europäische Sportmodell, Bildung und Wissenschaft sowie moderne Sportinfrastruktur vereint. Dieses System umfasst ein Klubmodell, die Autonomie der Verbände und das Olympic Lab, das darauf abzielt, das Niveau der sportlichen Aktivitäten in der Ukraine zu erhöhen und den ukrainischen Sport in den europäischen Kontext zu integrieren.