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Heute - vierte Jahrestag der Befreiung der Region Kiew von russischen Besatzern

Am 2. April 2023 feiert die Ukraine den vierten Jahrestag der Befreiung der Region Kiew von russischen Besatzern. Dieses Ereignis markiert nicht nur einen wichtigen Schritt im Kampf um die Unabhängigkeit, sondern auch einen strategischen Sieg, der die Pläne des Feindes, die Hauptstadt der Ukraine in nur 'drei bis fünf Tagen' zu erobern, endgültig zunichte machte.

Am 2. April 2023 feiert die Ukraine den vierten Jahrestag der Befreiung der Region Kiew von russischen Besatzern. Dieses bedeutende Ereignis stellt nicht nur einen entscheidenden Moment im Kampf um die Unabhängigkeit dar, sondern auch einen strategischen Sieg, der die Pläne des Feindes, die Hauptstadt der Ukraine innerhalb von nur 'drei bis fünf Tagen' zu erobern und das Land zur Kapitulation zu zwingen, endgültig durchkreuzte. Diese Informationen wurden vom Nachrichtenagentur Ukrinform veröffentlicht.

Die Kämpfe um die Region Kiew begannen in den ersten Stunden des umfassenden russischen Übergriffs auf das Territorium der Ukraine. Das russische Kommando setzte zunächst auf die Eroberung von Militärflugplätzen in Hostomel und Wyschgorod, um eine Landung von Truppen zu ermöglichen. Trotz der zahlenmäßigen Überlegenheit erwies sich die Standhaftigkeit der Kämpfer der Nationalgarde und der Streitkräfte der Ukraine, die die Landebahnen beschädigten und in erbitterte Kämpfe verwickelt waren, als entscheidend und zwang den Aggressor, seine Pläne zu überdenken. Die Hauptkräfte der Besatzer rückten über Landwege von Weißrussland vor und eroberten 15 Gemeinden in den Bezirken Wyschgorod, Bucha und Brovary.

Die erbitterten Kämpfe dauerten über einen Monat in Orten wie Hostomel, Irpin, Bucha, Borodjanka, Makariw, Moschun und Dmytriwka. Die ukrainischen Verteidiger konnten die Eliteeinheiten der Russischen Föderation, darunter Luftlandedivisionen und Marineinfanterie, erfolgreich aufhalten. Einer der entscheidenden Faktoren, die den Verlauf der Verteidigung beeinflussten, war die Sprengung eines Dammes in der Nähe des Dorfes Kozarovitschi, was zu einer Überschwemmung des Flusses Irpin führte. Dies machte das Überqueren des Gewässers unmöglich und blockierte den Zugang des Feindes nach Kiew von Norden.

In der östlichen Richtung, in der Nähe des Dorfes Skybyn unterhalb von Brovary, fügten die ukrainischen Verteidiger einem Konvoi des 6. Panzerregiments der Russischen Föderation einen verheerenden Schlag zu, nach dem der Vorstoß der Besatzer auf die Hauptstadt endgültig zum Stillstand kam. Die Besetzung der Region Kiew war von massivem Terror gegen die Zivilbevölkerung begleitet. Laut Angaben der Strafverfolgungsbehörden kamen während der Besatzung über 1600 Zivilisten ums Leben, die meisten davon im Bezirk Bucha. Die ganze Welt wurde Zeuge der schrecklichen Bilder von der Jabłunskaja-Straße in Bucha und den Ruinen von Borodjanka, die von der russischen Luftwaffe systematisch mit Bomben zerstört wurden.

Der Gegenangriff der Verteidigungstruppen, der Ende März 2022 begann, zwang die verbliebenen russischen Einheiten zum Rückzug. Am 28. März wurde Irpin befreit, und nur wenige Tage später, nach der Säuberung von Bucha, Brovary und Hostomel, wurde die Region Kiew offiziell für frei erklärt. Trotz der erheblichen Zerstörungen, die fast 27.000 Objekte betrafen, stellte die Deokkupation der Region den ersten großen Erfolg der Ukraine in diesem Krieg dar.

Der heldenhafte Widerstand der Bewohner und Verteidiger der Region Kiew rettete nicht nur die Hauptstadt, sondern stoppte auch den aggressiven 'Blitzkrieg', der dem Land die notwendige Zeit für Mobilisierung und Umgruppierung der Kräfte gab. Wie bereits berichtet, bestätigte das Verteidigungsministerium der Ukraine am Abend des 2. April 2022 offiziell die Befreiung der Region Kiew von den russischen Besatzern, was einen wichtigen Moment im Kampf um die Unabhängigkeit und territoriale Integrität der Ukraine darstellt.

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