Tod von Mircea Lucescu: Sergei Rebrov drückt sein Beileid aus
Der Cheftrainer der ukrainischen Nationalmannschaft, Sergei Rebrov, hat mit Trauer auf die Nachricht vom Tod des ehemaligen Trainers von Dynamo Kiew und Schachtjor Donezk, Mircea Lucescu, reagiert. In einem emotionalen Post auf Instagram erinnerte Rebrov an die intensive Rivalität mit Lucescu, die über viele Jahre hinweg ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte des ukrainischen Fußballs darstellt.
Der Tod von Mircea Lucescu hat die Fußballwelt erschüttert. Sergei Rebrov, der aktuelle Trainer der ukrainischen Nationalmannschaft, äußerte in einem bewegenden Instagram-Post sein tiefes Bedauern über den Verlust des Trainers, der nicht nur die Geschicke von Dynamo Kiew und Schachtjor Donezk lenkte, sondern auch über Jahrzehnte hinweg das Gesicht des ukrainischen Fußballs prägte.
„Gestern ist Mircea Lucescu von uns gegangen. Ein Mensch, der nicht nur trainierte, sondern über Jahrzehnte hinweg das Antlitz unseres Fußballs bestimmte“, schrieb Rebrov und hob damit den enormen Einfluss Lucescus auf den Sport in der Ukraine hervor. Diese Worte spiegeln die Wertschätzung wider, die Rebrov für seinen ehemaligen Rivalen hegt.
Rebrov betonte, dass die Rivalität zwischen ihnen stets von Prinzipien und Herausforderungen geprägt war. „In diesem erbitterten Wettstreit entstand eine wahre Respektbekundung. Ich habe ihn immer für seine unglaubliche Hingabe an die Sache geschätzt. Für seine Fähigkeit, in jungen Spielern zukünftige Stars zu erkennen. Für seinen einzigartigen Stil im Fußball und im Leben“, fügte er hinzu.
Der Trainer der ukrainischen Nationalmannschaft hob hervor, dass Mircea Lucescu ein tiefes Verständnis für den Fußball hatte. Selbst während ihrer Konkurrenz spürte Rebrov, dass diese Rivalität sie beide stärker machte und den ukrainischen Fußball qualitativ verbesserte. „Sein Beitrag ist nicht nur in Trophäen messbar, sondern stellt eine ganze Epoche dar, in der nicht nur eine Generation heranwuchs“, so Rebrov weiter.
„Er war ein starker Gegner und ein großartiger Profi. Ich werde unsere Gespräche über das Spiel und die besondere Energie, die er ins Stadion brachte, sehr vermissen“, fasste der Trainer der ukrainischen Nationalmannschaft zusammen und sprach sein Beileid der Familie und den Angehörigen von Lucescu aus. „Ruhe in Frieden, Mister. Lichtvolle Erinnerung“, schloss Rebrov seinen Post ab.
Mircea Lucescu, der 15 Jahre in der Ukraine tätig war, trainierte sowohl Dynamo Kiew als auch Schachtjor Donezk. Während seiner Karriere mit Schachtjor wurde er achtmal ukrainischer Meister und gewann 2009 den UEFA-Pokal. Auch mit Dynamo holte er zahlreiche Titel, darunter die Meisterschaft, den Pokal und den Superpokal der Ukraine.
Leider wurde Lucescu am 29. März ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er sich im Lager der rumänischen Nationalmannschaft nach einer Niederlage gegen die Türkei (0:1) in den Play-offs zur Weltmeisterschaft 2026 unwohl gefühlt hatte. Am 2. April trat er von seinem Posten als Trainer der rumänischen Nationalmannschaft zurück, und bereits am 3. April erlitt er einen akuten Herzinfarkt direkt im Krankenhaus.
Später wurde er aufgrund schwerer Herzrhythmusstörungen in ein künstliches Koma versetzt, die nicht behandelbar waren. Während einer Computertomographie wurden bei Lucescu zahlreiche Anzeichen für ischämische zerebrale Insulte sowie eine Entzündung der Lungenembolie festgestellt, und sein Zustand wurde als kritisch eingestuft.
Der Kardiologe Stefan Busnatu bewertete den Zustand des rumänischen Trainers nach der CT-Untersuchung und stellte fest, dass mehrere Organe – Herz, Gehirn und Lunge – betroffen waren, was die Risiken erheblich erhöhte. Leider verstarb Mircea Lucescu am 7. April.
Auf den Tod von Lucescu reagierten nicht nur Dynamo Kiew und Schachtjor Donezk, sondern auch der AC Mailand und Real Madrid, was den enormen Einfluss dieses Trainers auf den Weltfußball unterstreicht.