Mindestens 5 Tote und 28 Verletzte durch russische Angriffe in den letzten 24 Stunden, berichten regionale Behörden
In der Nacht zum 6. April 2026 haben russische Angriffe in ganz Ukraine mindestens fünf Zivilisten das Leben gekostet und mindestens 28 weitere verletzt, berichten regionale Behörden.
In der Nacht zum 6. April 2026 haben russische Angriffe in ganz Ukraine mindestens fünf Zivilisten das Leben gekostet und mindestens 28 weitere verletzt, berichten regionale Behörden. Diese erschütternden Zahlen wurden zu Beginn des Tages veröffentlicht, während die ukrainischen Notfalldienste weiterhin an den Orten der Angriffe arbeiten.
Nach Angaben der ukrainischen Militärs hat Russland 141 Langstrecken-Drohnen gestartet, darunter etwa 80 Drohnen des Typs Shahed. Dank der aktiven Maßnahmen der ukrainischen Luftabwehr wurden 114 dieser Drohnen erfolgreich neutralisiert, was zeigt, dass die Verteidigungsanstrengungen der Ukraine weiterhin effektiv sind.
Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, teilte mit, dass die russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur in den Regionen Charkiw, Tschernihiw, Sumy und Dnipropetrowsk dokumentiert wurden. Dies verdeutlicht die anhaltende aggressive Politik Russlands gegenüber der kritischen Infrastruktur der Ukraine, die für die Aufrechterhaltung des täglichen Lebens der Zivilbevölkerung von entscheidender Bedeutung ist.
Im Hafenstadt Odessa, wo russische Streitkräfte einen Angriff auf ein Wohngebiet durchführten, kamen drei Menschen ums Leben, darunter ein Kind. Darüber hinaus wurden 16 Personen verletzt, darunter drei Kinder. Die Rettungsaktionen dauern am Tatort an, und laut dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Oleksii Kuleba gibt es Hinweise darauf, dass möglicherweise noch weitere Personen unter den Trümmern eingeschlossen sein könnten.
Zusätzlich wurde in der Stadt Nikopol, die gegenüber dem besetzten Kernkraftwerk Saporischschja liegt, ein 61-jähriger Mann durch russische FPV-Drohnen getötet, während eine 60-jährige Frau verletzt wurde. Dieser Vorfall unterstreicht die Gefahr, die Drohnen für die Zivilbevölkerung in Kampfgebieten darstellen, und zeigt die brutalen Auswirkungen des Konflikts auf unschuldige Menschen.
Gleichzeitig berichtete der Gouverneur der Oblast Donezk, Wadym Filashkin, von einem Todesfall in der Stadt Lyman, die ebenfalls an der Frontlinie liegt. Dieser Vorfall verdeutlicht die schwierige Lage in den Regionen, die ständig unter Beschuss stehen und wo die Zivilbevölkerung unter extremen Bedingungen leidet.
In der Oblast Cherson wurden fünf Personen bei Angriffen russischer Streitkräfte verletzt, die regelmäßig die Stadt Cherson und andere Küstengemeinden von der besetzten Seite des Dnipro angreifen. Diese Angriffe stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Anwohner dar, die gezwungen sind, unter ständiger Gefahr zu leben und sich in einem Zustand der Unsicherheit zu bewegen.
In der Oblast Charkiw berichtete Gouverneur Oleg Synegubov von drei Verletzten und einer Person, die aufgrund der russischen Angriffe auf 19 Siedlungen unter akuter Stressreaktion litt. Dies zeigt die schwerwiegenden psychologischen Folgen, die die Menschen erleben, die unter dem konstanten Druck der Kampfhandlungen leben müssen.
Darüber hinaus wurden zwei Personen im Nischyn-Distrikt der Oblast Tschernihiw durch russische Drohnen verletzt, wie Gouverneur Wjatscheslaw Chaus mitteilte. Diese Angriffe sorgen weiterhin für Besorgnis unter der Bevölkerung, die ständig mit Bedrohungen durch den Aggressor konfrontiert wird.
In der Oblast Saporischschja wurde ein 46-jähriger Mann bei einem russischen Angriff verletzt, während die regionalen Behörden insgesamt 872 Angriffe auf die Region registrierten. Diese Statistik unterstreicht das Ausmaß der Aggression und deren Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung, die unter den ständigen Angriffen leidet und um ihr Überleben kämpft.