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Serbische Geheimdienste bestätigen, dass die Ukraine nicht mit der Explosion nahe der Türkischen Pipeline in Verbindung steht

Serbische Geheimdienste haben in einer Untersuchung festgestellt, dass die Ukraine keine Verbindung zu den explosiven Stoffen hat, die in der Nähe der Türkischen Pipeline in Serbien gefunden wurden.

Serbische Geheimdienste haben eine umfassende Untersuchung durchgeführt und sind zu dem Ergebnis gelangt, dass die Ukraine keinerlei Verbindung zu den explosiven Materialien hat, die in der Nähe der Türkischen Pipeline in Serbien entdeckt wurden. Dies berichtete das serbische Nachrichtenportal Kurir unter Berufung auf die Aussagen von Djuro Jovanic, dem Direktor des serbischen Militärsicherheitsdienstes.

Jovanic erklärte, dass die Geheimdienste mit einer enormen Menge an Fehlinformationen konfrontiert seien, die sich um die angebliche Platzierung von Sprengstoffen an der Türkischen Pipeline ranken. Laut seinen Aussagen versuchen bestimmte Quellen, die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass die serbischen Streitkräfte und ihre Soldaten im Auftrag anderer oder dritter Parteien handeln, indem sie ukrainische Sprengstoffe entdecken und die Ukraine dafür verantwortlich machen. "Das ist nicht wahr", betonte er.

Der Direktor des Militärsicherheitsdienstes wies zudem darauf hin, dass die Tatsache, dass Sprengstoffe produziert wurden, nicht als Beweis dafür dienen kann, dass der Hersteller auch der Täter oder Auftraggeber ist. Er enthüllte, dass die Kennzeichnung auf den gefundenen Sprengstoffen darauf hinweist, dass sie in den USA hergestellt wurden, was auf andere mögliche Ursachen für ihr Auftauchen hindeuten könnte.

Jovanic informierte außerdem, dass die für den Vorfall Verantwortlichen festgenommen wurden, konnte jedoch nicht sagen, wie lange die Ermittlungen dauern werden – dies könnte sowohl Tage als auch Monate in Anspruch nehmen. Es ist wichtig, dass die serbischen Strafverfolgungsbehörden weiterhin an diesem Thema arbeiten, um alle Umstände des Falles zu klären.

Am 5. April gab der Präsident Serbiens, Aleksandar Vucic, bekannt, dass auf dem Gebiet der Gemeinde Kanizha, in der Nähe einer Gasinfrastruktur, die Serbien mit Ungarn verbindet, explosive Geräte entdeckt wurden. Seinen Angaben zufolge handelt es sich um zwei große Sprengstoffpakete mit Detonatoren, was nicht nur in Serbien, sondern auch in den Nachbarländern Besorgnis erregte.

Vucic informierte auch den ungarischen Premierminister Viktor Orbán über den Vorfall, was Orbán dazu veranlasste, einen außerordentlichen Verteidigungsrat einzuberufen, um die Situation zu erörtern. Dies unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Bedrohung, die solche Vorfälle für die regionale Sicherheit darstellen können.

Am selben Tag versicherte der Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, Georgiy Tikhiy, dass Kiew in keiner Weise mit den gefundenen Sprengstoffen in Verbindung stehe. Er äußerte die Vermutung, dass Russland in diesen Vorfall verwickelt sein könnte, und hielt es für wahrscheinlich, dass es sich um eine russische Operation unter falscher Flagge handelt, die im Rahmen von Moskaus Einflussnahme auf die Wahlen in Ungarn durchgeführt wurde.

Somit bleibt die Situation rund um die Sprengstoffe in der Nähe der Türkischen Pipeline angespannt, und die Ermittlungen dauern an, da die Sicherheitsfragen in der Region für alle beteiligten Länder von äußerster Wichtigkeit sind.