SBU nimmt FSB-Agenten fest, der einen Terroranschlag in Chmelnyzkyj plante
Die Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) hat am Donnerstag, den 9. April, die Festnahme eines Agenten des russischen Föderalen Sicherheitsdienstes (FSB) bekannt gegeben, der einen Terroranschlag in Chmelnyzkyj vorbereitete.
Die Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) hat am Donnerstag, den 9. April, Informationen über die Festnahme eines Agenten des Föderalen Sicherheitsdienstes Russlands (FSB) veröffentlicht, der plante, einen Terroranschlag in Chmelnyzkyj durchzuführen. Der Verdächtige beabsichtigte, selbstgebauten Sprengstoff an einem Ort zu verwenden, an dem sich ukrainische Militärangehörige versammelten, was zu zahlreichen Opfern führen könnte.
Nach Angaben der Ermittlungen plante der Verdächtige, die Polizei an den Ort der Sprengstoffplatzierung zu rufen, indem er einen anonymen Anruf an die Nummer 102 tätigte. Dies wurde mit dem Ziel durchgeführt, die Anzahl der Opfer zu erhöhen, da das Gerät geplant war, genau in dem Moment zu detonieren, als die Sicherheitskräfte eintrafen.
Die Sicherheitsdienst der Ukraine stellte fest, dass ihre Mitarbeiter diesen Plan rechtzeitig entdeckten und den Mann während der Erkundung des Standorts festnahmen, an dem er den Sprengstoff ablegen wollte. Es stellte sich heraus, dass der Täter ein örtlicher Bewohner war, der an Drogenabhängigkeit litt. Russische Geheimdienste hatten ihn über Telegram-Kanäle rekrutiert, als er Geld für Drogen suchte.
Nach seiner Rekrutierung erhielt dieser Mann detaillierte Anweisungen zur Herstellung eines selbstgebauten Sprengsatzes. Er erkundete auch die Stadt und dokumentierte die Orte mit der höchsten Ansammlung ukrainischer Soldaten. Die SBU betonte, dass der Verdächtige Koordinaten auf Karten markierte, Objekte fotografierte und geeignete Orte für die Platzierung des Sprengstoffs auswählte, während er alle gesammelten Informationen an seine Betreuer weitergab.
Bei Durchsuchungen des Festgenommenen wurde ein einsatzbereiter Sprengsatz sowie ein Telefon sichergestellt, auf dem Beweise für seine Zusammenarbeit mit dem Feind zu finden waren. Aufgrund dieser Fakten wurde ihm der Verdacht gemäß Teil 2 des Artikels 111 des Strafgesetzbuches der Ukraine mitgeteilt, der die Verantwortung für Hochverrat unter Kriegsbedingungen vorsieht.
Derzeit befindet sich der Festgenommene in Untersuchungshaft ohne das Recht auf Kaution. Ihm droht lebenslange Haft mit Einziehung des Vermögens, was die Schwere des Verbrechens, das er plante, unterstreicht.
Dieser Vorfall hebt erneut die Gefahr hervor, der die Ukraine im Kontext des Krieges mit Russland ausgesetzt ist. Die Sicherheitsdienst der Ukraine arbeitet weiterhin aktiv daran, terroristische Anschläge zu verhindern und Agenten feindlicher Geheimdienste auf dem Territorium des Landes zu identifizieren.