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Russischer Terminal „Scheschcharis“ hat nach Drohnenangriff die Ölladung eingestellt - Reuters

Der Terminal „Scheschcharis“, der normalerweise täglich etwa 700.000 Barrel Öl lädt, hat seine Aktivitäten nach einem kürzlichen Drohnenangriff eingestellt. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die russische Öl-Infrastruktur, die bereits mehrfach Ziel von Angriffen war.

Der Terminal „Scheschcharis“ hat seine Ölladung eingestellt, nachdem er kürzlich Ziel eines Drohnenangriffs wurde. Laut Informationen des Nachrichtenagenturen Reuters, die sich auf zwei informierte Quellen stützen, hat diese Unterbrechung der Aktivitäten des Terminals ernsthafte Konsequenzen für die russische Öl-Infrastruktur, die in der Vergangenheit bereits wiederholt angegriffen wurde.

Die Quellen berichteten, dass der Hafen derzeit die Ausmaße der verursachten Schäden noch nicht bewertet hat, was die Situation zusätzlich kompliziert. Es ist bekannt, dass ein vorheriger Angriff auf den Terminal „Scheschcharis“ Anfang März dazu führte, dass die Ölladung für fünf Tage eingestellt wurde, was die Verwundbarkeit dieses strategischen Objekts unterstreicht.

Der Terminal „Scheschcharis“ ist ein zentraler Punkt für den Export russischen Öls über das Schwarze Meer und stellt zudem das Endziel der Hauptölpipelines des russischen Unternehmens „Transneft“ dar. Der Hafen von Noworossijsk, der ebenfalls mit der Beladung von russischem Öl der Sorte Urals, der kasachischen Marke KEBCO und leichtem Öl von Siberian Light beschäftigt ist, sieht sich ähnlichen Schwierigkeiten gegenüber. Laut Reuters-Quellen wurde auch der Export von Öl aus dem wichtigsten baltischen Hafen Russlands, Ust-Luga, seit der vergangenen Woche aufgrund starker Drohnenangriffe und Brände eingestellt.

Diese Situation zwingt Russland dazu, die Ölproduktion zu reduzieren, da die Ölreserven sich ansammeln und die Lager gefüllt sind. Angesichts der hohen internationalen Nachfrage nach Alternativen zu Öl aus dem Nahen Osten könnte Russland von einem Anstieg der Ölpreise profitieren, der durch den Krieg im Iran verursacht wurde. Allerdings könnte es angesichts der aktuellen Umstände eine schwierige Aufgabe sein, dies zu erreichen.

Es sei daran erinnert, dass in der Nacht zum 6. April die ukrainischen Verteidigungskräfte einen Schlag gegen die Ölinfrastruktur des Terminals „Scheschcharis“ in der Region Krasnodar in Russland führten. Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte bestätigte, dass am 2. März ein Angriff auf den Öltterminal und die Marinebasis in Noworossijsk stattfand, was die Aktivität der ukrainischen Kräfte im Kontext des Konflikts unterstreicht.

Somit bleibt die Situation rund um den Terminal „Scheschcharis“ und andere Objekte der russischen Öl-Infrastruktur angespannt. Diese Ereignisse könnten erhebliche Auswirkungen auf die russische Wirtschaft haben, die stark auf den Export von Öl als eine ihrer Haupt-Einnahmequellen angewiesen ist.

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