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Russischer «Shahed» verletzt den Luftraum Moldawiens

Am 31. März um 08:13 Uhr wurde ein unbemanntes Fluggerät festgestellt, das den Luftraum Moldawiens verletzt hat. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Point.md unter Berufung auf militärische Quellen.

Am heutigen Tag, dem 31. März, um 08:13 Uhr, haben Überwachungssysteme ein unbemanntes Fluggerät registriert, das den Luftraum Moldawiens verletzt hat. Laut Informationen der Nachrichtenagentur Point.md, die sich auf militärische Quellen stützt, trat der Drohnenflug in das moldawische Hoheitsgebiet von der Ortschaft Biljaivka, die in der Region Odessa liegt, ein und setzte seinen Kurs in Richtung der Ortschaft Tudora fort, die sich im Bezirk Ştefan Vodă befindet.

Nur zwei Minuten später, um 08:15 Uhr, verließ die Drohne den Luftraum Moldawiens, überquerte die Staatsgrenze und steuerte in Richtung der Ortschaft Krutoyarivka, ebenfalls in der Region Odessa. Es wird berichtet, dass dieser illegale Überflug in einer Höhe von etwa 3000 Metern und mit einer Geschwindigkeit von 167 km/h stattfand.

Dieser Vorfall hat Besorgnis unter den Militärs ausgelöst, da er auf mögliche Bedrohungen durch unbemannte Fluggeräte hinweist, die für Aufklärungs- oder Angriffsziele eingesetzt werden könnten. Es ist wichtig zu betonen, dass dies nicht der erste Fall ist, in dem Drohnen, die wahrscheinlich aus russischer Produktion stammen, den Luftraum Moldawiens verletzen.

Bereits in der Nacht zum 31. März wurde im Luftraum Moldawiens ebenfalls eine Shahed-Drohne registriert, die die Staatsgrenze von der Ortschaft Komarivka in der Region Odessa überquerte. Am selben Tag ereignete sich ein weiterer Vorfall, als eine Shahed-Drohne die Grenze von der Stadt Podilsk in der Region Odessa überquerte, jedoch nach 8 Minuten in die Ukraine zurückkehrte, in Richtung der Ortschaft Shershentsi.

Diese Ereignisse unterstreichen die zunehmende Spannungen in der Region und die Notwendigkeit, die Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Luftraums Moldawiens zu verstärken. Die Behörden des Landes rufen zur Wachsamkeit und zur Bereitschaft auf, auf mögliche Bedrohungen durch Drohnen zu reagieren, die eine Gefahr für die nationale Sicherheit darstellen könnten.

Die Öffentlichkeit wird ebenfalls aufgefordert, über die Entwicklungen informiert zu bleiben und die Informationssicherheit zu beachten, da sich die Situation in der Region ändern kann. Um aktuelle Nachrichten zu erhalten, wird empfohlen, den Kanälen auf Telegram, Instagram und YouTube zu folgen, um über alle Neuigkeiten und Updates auf dem Laufenden zu bleiben.