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Russische Soldaten beschädigen absichtlich Technik, um an der Front zu entkommen

Im Kostiantyniwka-Gebiet der Region Donezk zeigt sich eine besorgniserregende Tendenz: Russische Soldaten beschädigen absichtlich ihre Technik, um einer Entsendung an die Front zu entkommen. Diese Informationen wurden am Samstag, den 4. April, von Vertretern der ukrainischen Bewegung ATEŠ veröffentlicht.

Im Kostiantyniwka-Gebiet der Region Donezk zeigt sich eine besorgniserregende Tendenz: Russische Soldaten beschädigen absichtlich ihre Technik, um einer Entsendung an die Front zu entkommen. Diese Informationen wurden am Samstag, den 4. April, von Vertretern der ukrainischen Bewegung ATEŠ veröffentlicht.

Nach Angaben eines Agenten, der in einem der Einheiten des 255. motorisierten Schützenregiments tätig ist, hat sich diese Praxis unter den Soldaten weit verbreitet. Die Militärs greifen auf verschiedene Methoden zurück, um die Technik außer Gefecht zu setzen, darunter absichtliche Beschädigungen der Motoren, das Ablassen von technischen Flüssigkeiten, das Zerstören von elektrischen Leitungen und Kraftstoffsystemen. Besonders häufig treten solche "Beschädigungen" kurz vor Rotationseinsätzen oder Kampfmissionen auf.

„Die Leute wollen nicht dorthin. Wer kann, beschädigt die Technik. Den Kommandanten macht es auch keinen Sinn, einen Skandal zu entfachen, denn sie wissen selbst, wohin sie geschickt werden“, erklärte die Quelle, die die Informationen an ATEŠ weitergab.

Die ATEŠ hob zudem hervor, dass die Angst vor der Front bei den Soldaten so groß ist, dass sie sogar das Risiko von Bestrafungen überwiegt. Dies führt dazu, dass die Technik, die eigentlich eingesetzt werden sollte, ungenutzt bleibt.

„Die Einheiten sabotieren ihre eigene Einsatzbereitschaft – und das sind nicht nur Einzelfälle, sondern ein systematisches Bild im Kostiantyniwka-Gebiet“, betonten die Vertreter der Partisanenbewegung.

Interessanterweise wurde am 14. März berichtet, dass die russischen Besatzer, die an der Front erhebliche Verluste erlitten hatten, begannen, Technik aus den frontnahen Städten in das tiefere Hinterland der Region Luhansk abzuziehen, insbesondere nach Sieverodonetsk und Lysychansk. Laut ATEŠ steht dies im Zusammenhang mit den effektiven Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf die Technik und deren Zerstörung an der Front.

Somit deutet die Situation im Kostiantyniwka-Gebiet auf ernsthafte Probleme innerhalb der russischen Streitkräfte hin, die versuchen, sich der Teilnahme an Kampfhandlungen zu entziehen, indem sie ihre eigene Technik sabotieren. Dies könnte auch auf eine wachsende Demoralisierung unter den Soldaten hindeuten, was wiederum die allgemeine Einsatzfähigkeit der russischen Einheiten negativ beeinflussen könnte.

Tags: ATEŠ-Bewegung, Krieg Russlands gegen die Ukraine, Kostiantyniwka, Region Donezk, Russische Soldaten