Russische Truppen haben das Gebiet von Cherson vermint
Die russischen Streitkräfte setzen ihre aggressiven Handlungen auf dem Territorium der Ukraine fort, insbesondere durch das Verminen des Gebiets um Cherson. Dies wurde am Mittwoch, den 8. April, bekannt, als der Leiter der Militärverwaltung der Stadt Cherson, Jaroslaw Schanko, über die Entdeckung von Antipersonenminen des Typs Prjanik (auch bekannt als Pljuska) auf dem Schiffsplatz berichtete.
Die russischen Streitkräfte setzen ihre aggressiven Handlungen auf dem Territorium der Ukraine fort, insbesondere durch das Verminen des Gebiets um Cherson. Dies wurde am Mittwoch, den 8. April, bekannt, als der Leiter der Militärverwaltung der Stadt Cherson, Jaroslaw Schanko, über die Entdeckung von Antipersonenminen des Typs Prjanik (auch bekannt als Pljuska) auf dem Schiffsplatz berichtete.
Schanko rief die Einwohner dazu auf, ihre Bewegungen in diesem Gebiet einzuschränken, da das verminte Gebiet möglicherweise deutlich größer ist als das, was bisher entdeckt wurde. Diese Warnung verdeutlicht die Ernsthaftigkeit der Situation, da die Minen nicht nur eine Gefahr für die Militärs, sondern auch für die Zivilbevölkerung darstellen können.
Darüber hinaus berichtete am 6. April der Leiter der staatlichen Verwaltung des Nikopol-Bezirks, Iwan Bazyliuk, dass die russischen Besatzer begonnen haben, neue Antipersonenminen des Typs Prjanik im Nikopol-Bezirk der Dnipropetrowsk-Region zu streuen. Laut Bazyliuk sind diese explosiven Objekte äußerst gefährlich, da sie sehr schwer zu erkennen sind.
Die Prjanik-Minen sind klein, mit einem Durchmesser von etwa 5 bis 6 Zentimetern, und ähneln in ihrem Aussehen einem Puck oder einem Deckel. Aufgrund ihrer Farbe und des Materials verschmelzen diese Minen mit der Umgebung – dem Boden, dem Gras oder dem Müll – was sie noch gefährlicher für Menschen macht.
Iwan Bazyliuk erklärte, dass die Mine bei der geringsten Berührung auslöst – es reicht aus, einfach darauf zu treten, was das Risiko von Verletzungen oder Todesfällen erhöht. Er wies auch darauf hin, dass die russischen Truppen diese Minen mit Drohnen auf Straßen, Höfen, Feldern und Straßenrändern abwerfen können, was die Gebiete, in denen sie verstreut wurden, besonders gefährlich macht.
Es ist auch erwähnenswert, dass die Prjanik-Mine kleiner ist als die antipersonenminen vom Typ Pjelyustka, jedoch eine höhere Sprengkraft aufweist. Dies ist ein weiterer Faktor, der die Bedrohung für die Zivilbevölkerung erhöht, da selbst eine kleine Mine erheblichen Schaden anrichten kann.
Im Hauptquartier des Staatlichen Dienstes für Notfallsituationen der Ukraine in der Region Cherson bestätigten die Behörden, dass der Feind solche explosiven Geräte in großer Zahl streut, was die Risiken für die Anwohner erheblich erhöht. Die Behörden rufen die Bürger dazu auf, vorsichtig zu sein und gefährliche Gebiete zu meiden, solange die Situation angespannt bleibt.
Diese Situation in der Region Cherson ist Teil eines größeren militärischen Geschehens, das in der Ukraine andauert, und verdeutlicht die Notwendigkeit, das Bewusstsein der Bevölkerung für die Gefahren im Zusammenhang mit Minen und explosiven Objekten zu schärfen.