Russische Besatzer beginnen mit dem Einsatz neuer Antipersonenminen "Prjanik" im Niko-pol Rayon
Am Montag, den 6. April, informierte der Leiter der Niko-pol Rayon Verwaltung, Ivan Bazylyuk, über den aktiven Einsatz neuer Antipersonenminen, die den Codenamen "Prjanik" tragen. Diese Minen stellen eine erhebliche Gefahr für die Zivilbevölkerung dar.
Am Montag, den 6. April, hat Ivan Bazylyuk, der Leiter der Niko-pol Rayon Verwaltung, bekannt gegeben, dass die russischen Besatzer mit dem aktiven Einsatz neuer Antipersonenminen begonnen haben, die die bedrohliche Bezeichnung "Prjanik" erhalten haben. Diese Minen, die für die Fernminierung eingesetzt werden, sind äußerst gefährlich und könnten zu zahlreichen Opfern unter der Zivilbevölkerung führen.
Laut Bazylyuk haben diese explosiven Geräte eine kleine Größe von etwa 5 bis 6 Zentimetern im Durchmesser und ähneln in ihrer Form einem Puck oder einem Deckel. Sie bestehen aus Materialien, die es ihnen ermöglichen, sich mit der Umgebung — Erde, Gras oder Müll — zu vermischen. Dies erschwert ihre Entdeckung erheblich, was sie noch gefährlicher macht für Menschen, die zufällig auf sie stoßen könnten.
„Die Mine wird bei der geringsten Berührung aktiviert — es reicht aus, einfach darauf zu treten“, erklärte Bazylyuk den Wirkungsmechanismus solcher Minen. Diese Eigenschaft macht die Minen "Prjanik" noch bedrohlicher, da ihre Aktivierung selbst bei minimalem Kontakt geschehen kann.
Der Leiter der Niko-pol Rayon Verwaltung wies zudem darauf hin, dass die russischen Streitkräfte diese Minen mit Drohnen auf verschiedene Objekte abwerfen können, wie Straßen, Höhlen, Felder und Straßenränder. Dies ermöglicht es den Besatzern, gefährliche Zonen zu schaffen, die zu Verletzungen oder zum Tod von Zivilisten führen können.
Darüber hinaus ist zu beachten, dass die Mine "Prjanik" kleiner ist als die antipersonellen Sprengmine "Pelyustka", jedoch eine größere Sprengkraft aufweist. Dies erhöht die Risiken für Personen, die sich in ihrem Wirkungsbereich befinden, noch weiter.
Das Hauptquartier des Staatlichen Dienstes für Notsituationen der Ukraine in der Region Cherson hat ebenfalls bestätigt, dass der Feind aktiv solche explosiven Geräte in erheblichem Umfang abwirft, was das Risiko für die Zivilbevölkerung erheblich erhöht. Dies führt zu erheblicher Besorgnis unter den Anwohnern, die bereits mehrfach Opfer ähnlicher Vorfälle geworden sind.
Zusätzlich veröffentlichte Sergej (Flash) Beskrestnov, ein Berater des ukrainischen Verteidigungsministers, am 29. März ein Video, das zeigt, wie eine russische Drohne Minen abwirft. „Im Video ist der Abwurf in 50 Kilometern Entfernung von der Grenze dokumentiert“, präzisierte Beskrestnov in der Beschreibung der Aufnahmen. Er warnte auch, dass es strengstens verboten sei, sich den Minen zu nähern, da dies zu tragischen Folgen führen könnte.
Diese Situation unterstreicht erneut die Ernsthaftigkeit der Bedrohung, die von den neuen Minentypen ausgeht, die von den russischen Besatzern eingesetzt werden. Inmitten des anhaltenden Krieges ist es wichtig, dass die Anwohner über die Gefahren informiert sind und Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um Tragödien zu vermeiden.