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Russische Kommandeure drohen Sturmtruppen mit Konsequenzen bei Befehlsverweigerung - Abhörprotokoll

Das Hauptnachrichtendienst der Ukraine hat neue Informationen veröffentlicht, die auf die brutalen Methoden hinweisen, die von russischen Kommandeuren in ihren Truppen angewendet werden. Ein abgefangenes Gespräch zeigt, wie Kommandeure ihre Soldaten unter Druck setzen.

Das Hauptnachrichtendienst des Verteidigungsministeriums der Ukraine hat kürzlich alarmierende Informationen veröffentlicht, die die grausamen Methoden belegen, die russische Kommandeure in ihren Streitkräften anwenden. In einem Beitrag auf der offiziellen Facebook-Seite des Dienstes wird berichtet, dass ukrainische Geheimdienstler ein Gespräch zwischen einem russischen Kommandeur und seinen Sturmtruppen abgefangen haben, in dem Drohungen ausgesprochen werden, die sich gegen Soldaten richten, die sich weigern, in den Angriff zu gehen.

In dem abgefangenen Gespräch äußert der Kommandeur sein Unverständnis und seine Wut darüber, dass einige seiner Untergebenen sich weigern, Befehle auszuführen. Er lässt seinen Emotionen freien Lauf und droht ihnen mit ernsthaften Konsequenzen, falls sie sich nicht seinen Anforderungen beugen. Laut den Angaben des Hauptnachrichtendienstes zeigt dies, dass in den russischen Streitkräften eine Atmosphäre der Angst und des Zwangs herrscht, in der Befehle nur unter Androhung von Strafen ausgeführt werden können.

Besonders bemerkenswert ist, dass, laut Informationen des GUR, russische Soldaten offenbar einen Weg gefunden haben, Befehlen zu entkommen, indem sie einfach die Kommunikation mit ihren Kommandeuren abbrechen. Dies führt zu noch größerer Wut bei den Kommandeuren, die das Gefühl haben, die Kontrolle über die Situation zu verlieren. In dem Gespräch erwähnt der Kommandeur auch verwundete Untergebene, doch dies hält ihn nicht davon ab, strenge Anforderungen zu stellen. Er besteht weiterhin auf der Ausführung der Befehle, ungeachtet der Risiken für das Leben seiner Soldaten.

Der Hauptnachrichtendienst der Ukraine erinnert auch daran, dass die Soldaten der Streitkräfte der Russischen Föderation eine Alternative haben – sie können sich ergeben, wenn sie nicht wollen, dass sie von ihren eigenen Kommandeuren erschossen werden. Dies weist auf ernsthafte Probleme innerhalb der russischen Streitkräfte hin, in denen die Untergebenen in einer Situation sind, in der ihr Leben nicht nur vom Feind, sondern auch von ihrem eigenen Kommando abhängt.

Diese Fakten, die durch das Abfangen des Gesprächs bekannt wurden, bestätigen den systematischen Charakter der Gewalt, die in den russischen Streitkräften herrscht. Ukrainische Geheimdienstler sind der Ansicht, dass solche Vorfälle darauf hindeuten, dass russische Kommandeure bereit sind, extreme Maßnahmen zu ergreifen, um Disziplin und Kontrolle über ihre Untergebenen aufrechtzuerhalten, selbst wenn dies zum Tod ihrer Soldaten führt.

Diese Situation unterstreicht erneut, wie wichtig die Informationen sind, die der ukrainische Geheimdienst bereitstellt, da sie ein besseres Verständnis des tatsächlichen Zustands der russischen Streitkräfte und ihrer Kampfmethoden ermöglichen. In diesem Zusammenhang setzen die ukrainischen Streitkräfte ihre Beobachtungen fort und nutzen die gewonnenen Daten zur Planung ihrer Maßnahmen im Kampf gegen die Aggression Russlands.

Erinnern wir uns daran, dass zuvor Ukrinform über systematische Tötungen von Untergebenen durch russische Kommandeure berichtete, was erneut die Grausamkeit und Rücksichtslosigkeit belegt, mit der die russische Armee ihren eigenen Soldaten gegenübertritt.

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