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Russland führte 23 Angriffe auf Energieinfrastruktur von 'Zaporizhzhiaoblenergo' am Wochenende durch

Am Wochenende, dem 4. und 5. April, registrierten die Energieversorger 23 Angriffe auf die Stromnetze des Aktienunternehmens 'Zaporizhzhiaoblenergo', was zu einem massiven Stromausfall für Tausende von Verbrauchern führte.

Am Wochenende, dem 4. und 5. April, wurden die Energieversorger in der Ukraine mit einer alarmierenden Situation konfrontiert, als sie 23 Angriffe auf die Stromnetze des Unternehmens 'Zaporizhzhiaoblenergo' registrierten. Diese Angriffe, die von russischen Streitkräften durchgeführt wurden, führten dazu, dass Tausende von Verbrauchern ohne Strom waren. Die Informationen wurden über den Telegram-Kanal des Unternehmens veröffentlicht, und der Geschäftsführer von 'Zaporizhzhiaoblenergo', Andriy Stasevskyi, gab am Montag detaillierte Einblicke in die Lage.

Stasevskyi erklärte, dass etwa 75 % der betroffenen Verbraucher bereits wieder mit Strom versorgt wurden. Er wies darauf hin, dass insbesondere die Gebiete in der Nähe der Frontlinie am stärksten betroffen waren. Dazu gehören die Regionen Orikhiv, Teile von Novomykolaivka, Vylniansk und die Gemeinde Bilenkivska. Diese Gebiete sind aufgrund ihrer geografischen Lage besonders anfällig für Angriffe.

Insgesamt wurden durch die Angriffe am Wochenende mehr als 15.000 Verbraucher ohne Strom gelassen. Stasevskyi betonte, dass trotz der schwierigen Sicherheitslage in diesen Regionen die Teams von 'Zaporizhzhiaoblenergo' es geschafft haben, die Stromversorgung für 11.673 Haushalte wiederherzustellen. Dies zeigt den unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiter, die unter extremen Bedingungen arbeiten.

Dennoch berichtete er, dass etwa 4.000 Verbraucher weiterhin ohne Strom sind. Am 5. April war es dem Unternehmen nicht möglich, diese Haushalte wieder mit Strom zu versorgen, da die feindlichen Angriffe auf die betroffenen Gemeinden mit dem Einsatz von Streumunition fortgesetzt wurden. Diese Art von Munition stellt eine erhebliche Gefahr für die Zivilbevölkerung und die Reparaturteams dar.

'Zaporizhzhiaoblenergo' betonte zudem, dass das Unternehmen bei stabiler Sicherheitslage plant, die Stromversorgung bis zum Abend wiederherzustellen. Dies verdeutlicht die Bemühungen der Energieversorger, die trotz der ständigen Bedrohung durch Angriffe weiterhin an der Wiederherstellung der Stromversorgung in den betroffenen Gebieten arbeiten.

Die Situation in der Region Zaporizhzhia bleibt angespannt, da die Angriffe anhalten und die Energieversorger mit zahlreichen sicherheitsrelevanten Herausforderungen konfrontiert sind. Dennoch haben die Anstrengungen der Mitarbeiter von 'Zaporizhzhiaoblenergo' dazu geführt, dass viele Familien wieder Zugang zu Elektrizität haben. Dies ist ein entscheidender Faktor für die Aufrechterhaltung eines normalen Lebens unter den Bedingungen des Krieges.