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Russland startet ersten "ganzjährigen Wehrdienst" in den besetzten Gebieten der Ukraine

Die Russische Föderation hat den ersten ganzjährigen Wehrdienst in der Geschichte auf den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine eingeführt. Diese Entscheidung sorgt für Besorgnis unter der lokalen Bevölkerung, die bereits Erfahrungen mit Zwangsmobilisierungen gemacht hat.

Die Russische Föderation hat den ersten ganzjährigen Wehrdienst in der Geschichte auf den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine eingeführt. Dies wurde durch eine Mitteilung der Widerstandsbewegung "Gelbes Band" bekannt, die über Telegram veröffentlicht wurde, wie von Ukrinform berichtet.

Nach den neuen Regelungen beträgt die Dienstzeit für Wehrpflichtige nun 12 Monate. Es ist wichtig zu betonen, dass Wehrpflichtige verpflichtet sind, in der Armee zu dienen, wenn innerhalb dieses Zeitraums kein Militärvertrag abgeschlossen wird. Diese Neuerung hat Besorgnis unter der lokalen Bevölkerung ausgelöst, die bereits Erfahrungen mit Zwangsmobilisierungen gemacht hat.

Die Besatzungsbehörden, die diese Gebiete kontrollieren, haben bereits sogenannte "Einberufungskommissionen" gebildet. Zudem wird die Polizei aktiv zur Suche nach Wehrdienstverweigerern eingesetzt, die Razzien an Wohnorten von Wehrpflichtigen durchführt, Dokumente überprüft und Menschen gewaltsam zu den Militärkommissionen bringt.

Trotz der Zusicherungen der Besatzer, dass Wehrpflichtige nicht in Kampfgebiete geschickt werden, zeigen die Fakten das Gegenteil. Laut früheren Einberufungskampagnen wurden die Bewohner der vorübergehend besetzten Gebiete wiederholt in Kampftruppen geschickt, was Empörung und Angst unter der lokalen Bevölkerung auslöste.

Vertreter der Widerstandsbewegung "Gelbes Band" betonen, dass dieser Wehrdienst einen weiteren Schritt zur Zwangsmilitarisierung der Bevölkerung in den besetzten Gebieten darstellt. Die Menschen werden gezwungen, in der Armee des Besatzungsstaates zu dienen, was eine grobe Verletzung der Menschenrechte und des internationalen humanitären Rechts darstellt.

Erinnern wir uns daran, dass im November 2025 der Präsident Russlands, Wladimir Putin, ein Gesetz unterzeichnet hat, das den ganzjährigen Wehrdienst anstelle der traditionellen saisonalen Kampagnen einführt. Diese Entscheidung hat in der Gesellschaft und unter Experten für großes Aufsehen gesorgt, die befürchten, dass sie zu einer noch stärkeren Militarisierung der Bevölkerung führen könnte.

Die Situation in den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine bleibt angespannt, und die neuen Einberufungsmaßnahmen verschärfen nur die Lage der Anwohner. Viele von ihnen versuchen, dem Wehrdienst zu entkommen, was zu ernsthaften Konsequenzen führen kann, einschließlich Festnahmen und Repressionen durch die Besatzungsbehörden.

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