Russland plant die Schaffung militärischer Siedlungen in den besetzten Gebieten - Menschenrechtsaktivisten
Eine östliche Menschenrechtsgruppe hat Informationen veröffentlicht, dass die Russische Föderation eine neue Phase der Kolonisierung in der vorübergehend besetzten Region Cherson einleitet. Dies geschieht unter dem Deckmantel eines sogenannten 'Sozialprogramms', das darauf abzielt, Land und Wohnraum an Kriegsveteranen zu verteilen.
Die östliche Menschenrechtsgruppe hat alarmierende Informationen über die Pläne der Russischen Föderation veröffentlicht, eine neue Phase der Kolonisierung in der vorübergehend besetzten Region Cherson einzuleiten. Diese Aktivitäten finden unter dem Vorwand eines sogenannten 'Sozialprogramms' statt, im Rahmen dessen die Besatzungsbehörden beabsichtigen, Land und Wohnraum an Kriegsveteranen zu vergeben, die an der sogenannten speziellen militärischen Operation (SMO) teilnehmen. Die Behörden planen, diese Veteranen in die Grenzgebiete anzusiedeln, um eine Reserve für die russische Armee zu bilden. In der Mitteilung wird darauf hingewiesen, dass die Initiatoren dieses Programms ausdrücklich erklären, dass dies eine Analogie zu den Kosakenlinien des 18. und 19. Jahrhunderts darstellt.
Menschenrechtsaktivisten betonen, dass auf diese Weise eine militärisch kontrollierte Zone auf Kosten der Zivilbevölkerung geschaffen wird. Dies ist Teil einer gezielten Strategie zur Veränderung der demografischen Zusammensetzung der Region, die darauf abzielt, die Besetzung durch die Ansiedlung von Menschen, die Russland loyal sind, zu festigen. Infolgedessen verwandelt sich die Grenzregion in einen dauerhaft militarisierten Raum, was ernsthafte Besorgnis in der internationalen Gemeinschaft hervorruft.
„Dies ist eine hybride militärische Siedlungsstrategie“, betonten die Vertreter der östlichen Menschenrechtsgruppe und wiesen auf die gefährlichen Folgen hin, die aus der Umsetzung dieses Programms resultieren könnten. Sie sind der Ansicht, dass solche Maßnahmen Russlands Teil einer umfassenderen Strategie zur Destabilisierung der Situation in der Region und zur Veränderung ihres politischen Kurses sind.
Darüber hinaus berichtete Ukrinform, dass laut Geheimdienstinformationen die Russische Föderation beabsichtigt, die belarussische Frage endgültig durch die Migration von Russen zu 'lösen'. Dies deutet darauf hin, dass der Kreml seine Pläne zur Veränderung der demografischen Situation nicht nur in der Ukraine, sondern auch in den Nachbarländern weiterverfolgt.
Diese Informationen erregen Besorgnis unter Experten und Menschenrechtsaktivisten, die der Meinung sind, dass solche Maßnahmen zu einer weiteren Eskalation des Konflikts und einer Verschärfung der humanitären Situation in der Region führen könnten. Sie fordern die internationale Gemeinschaft auf, diese Probleme ernst zu nehmen und Maßnahmen zum Schutz der Rechte der Menschen zu ergreifen, die in den vorübergehend besetzten Gebieten leben.
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