Rio Tinto plant Beginn des Kupferabbaus im Resolution Copper-Vorkommen in Arizona bis Mitte der 2030er Jahre
Das Unternehmen Rio Tinto, einer der größten Bergbaukonzerne der Welt, hat angekündigt, dass es bis zur Mitte der 2030er Jahre mit dem Kupferabbau im Resolution Copper-Vorkommen in Arizona beginnen will. Diese Entscheidung wurde möglich, nachdem das Unternehmen im März 2023 die Kontrolle über für den Bau einer der größten Kupferminen der Welt entscheidenden Grundstücke erlangte.
Rio Tinto, einer der führenden Akteure in der globalen Bergbauindustrie, hat seine Pläne bekannt gegeben, im Resolution Copper-Vorkommen in Arizona bis zur Mitte der 2030er Jahre mit dem Kupferabbau zu beginnen. Diese Ankündigung folgt auf den Erwerb der Kontrolle über wichtige Landflächen, die für den Bau einer der größten Kupferminen weltweit unerlässlich sind. Der Prozess, der zu diesem entscheidenden Schritt führte, dauerte viele Jahre und war von zahlreichen rechtlichen Auseinandersetzungen begleitet.
Der steigende Kupferbedarf in den Vereinigten Staaten steht jedoch im Widerspruch zu den religiösen Rechten der Apachen, die in der San Carlos Indian Reservation leben. Diese Gemeinschaft hat sich seit über 20 Jahren gegen das Projekt ausgesprochen, da sie befürchtet, dass es ihre heiligen Gebiete bedroht. Trotz dieser Widerstände hat Rio Tinto eine Bohrkampagne im Wert von 500 Millionen Dollar gestartet, um 30% des Vorkommens zu erkunden, auf das das Unternehmen zuvor keinen Zugang hatte.
Die Reserven des Resolution Copper-Vorkommens werden auf 1,787 Milliarden Tonnen Erz mit einem durchschnittlichen Kupfergehalt von 1,5% geschätzt. Es wird erwartet, dass das Projekt im Laufe seiner Lebensdauer über 40 Milliarden Pfund Kupfer produzieren wird, was mehr als ein Viertel des Kupferbedarfs in den USA decken könnte. Dies macht das Projekt von entscheidender Bedeutung für die Sicherstellung der Bedürfnisse der amerikanischen Wirtschaft nach diesem wertvollen Metall.
Die Resolution Copper Mining LLC, ein Joint Venture, das zu 55% im Besitz von Rio Tinto und zu 45% von BHP ist, hat in der Branche für Aufsehen gesorgt. Im Mai 2025 hob der Oberste Gerichtshof der USA eine der größten Hürden für den Bau der Resolution Copper-Mine in Nordamerika auf. Das Gericht wies die Berufung einer Gruppe von Ureinwohnern zurück, die behauptete, das Projekt in Arizona würde heiliges Land zerstören.
Diese Berufung zielte darauf ab, die Übertragung von 2422 Acres Bundesland zu blockieren, die für die Umsetzung des Projekts von zentraler Bedeutung sind. Insbesondere umfasst dieses Land Oak Flat, einen Ort, an dem, so die westlichen Apachen, seit Jahrhunderten religiöse Zeremonien abgehalten werden, einschließlich eines traditionellen vier Tage dauernden Rituals, das den Übergang junger Frauen ins Erwachsenenleben symbolisiert.
BHP Group Limited, das größte Bergbauunternehmen der Welt mit Sitz in Melbourne, und Rio Tinto, ein multinationaler Konzern mit Hauptsitzen in Melbourne und London, sind beide aktiv daran beteiligt, neue Projekte zu entwickeln, die den Kupfermarkt in Zukunft erheblich beeinflussen könnten. Diese Unternehmen stehen an der Spitze der Bemühungen, den wachsenden Bedarf an Kupfer zu decken, der für Technologien wie Elektrofahrzeuge und erneuerbare Energien von entscheidender Bedeutung ist.