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Russische Truppen setzen nepalesische Söldner im Kampf gegen die Ukraine ein

Das Hauptquartier der ukrainischen Militärintelligenz berichtet, dass russische Besatzungstruppen nepalesische Söldner in den Kampf gegen die ukrainischen Verteidigungskräfte involviert haben und eine Einheit aus ihnen gebildet wurde.

Das Hauptquartier der Militärintelligenz des Verteidigungsministeriums der Ukraine hat am Montag in einem Telegramm-Kanal bekannt gegeben, dass russische Streitkräfte einen Trupp von Söldnern aus Nepal in den Sturm gegen die ukrainischen Verteidigungskräfte geschickt haben. In dem Bericht wird ein gefallener Besatzungssoldat in der Region Donezk identifiziert: Madan Kumal, geboren am 08. November 1995, ist ein nepalesischer Staatsbürger.

Laut den Informationen des Ministeriums unterzeichnete Kumal im Jahr 2023 einen vierjährigen Vertrag und wurde einer militärischen Einheit der Besatzungsarmee zugeteilt, aus der es wiederholt zu massiven Desertationen von Ausländern gekommen war. Nach mehreren Wochen der Ausbildung wurde er an die Frontlinie geschickt, wo er im Februar 2024 die Möglichkeit erhielt, die russische Staatsbürgerschaft zu beantragen, jedoch lehnte er dies ab.

Nach fünf Monaten im Dienst schlugen seine Angehörigen Alarm und beteiligten sich an Protesten in Nepal, die die Rückkehr der Söldner aus Russland forderten. Sie reichten ein offizielles Gesuch beim nepalesischen Konsul ein, doch die Rückkehr Kumals kam zu spät – er fiel während eines Sturmangriffs auf ukrainische Positionen. Eine Zeit lang hatte Kumal „Glück“: Er war in defensiven Positionen stationiert und wurde nicht in Angriffshandlungen involviert. Doch die katastrophalen Verluste unter den russischen Infanteristen zwangen letztendlich das Kommando, auch ihn in den Angriff zu schicken.

Die Militärintelligenz warnt ausländische Staatsbürger vor Reisen nach Russland und jeglicher Arbeit auf ihrem Territorium. In der Mitteilung heißt es: „Eine solche Reise kann ein reales Risiko mit sich bringen, in eine Sturmtruppe ohne angemessene Vorbereitung und Überlebenschancen geraten zu können.“ Diese Warnung unterstreicht die Gefahren, die mit der Rekrutierung ausländischer Söldner in den Konflikt verbunden sind, und die potenziellen Konsequenzen für die Betroffenen.