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Raketen- und Drohnenangriffe auf Kuwait, Bahrain und die VAE trotz US-Iran-Vereinbarung über Waffenstillstand

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Kuwait und Bahrain berichten von schweren Raketen- und Drohnenangriffen auf ihre Territorien, trotz einer kürzlich zwischen den USA und dem Iran vereinbarten Waffenruhe von zwei Wochen.

Die Situation im Nahen Osten bleibt angespannt, nachdem die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Kuwait und Bahrain über ernsthafte Raketen- und Drohnenangriffe auf ihre Gebiete berichtet haben. Diese Angriffe erfolgen trotz einer kürzlich zwischen den USA und dem Iran ausgehandelten Vereinbarung über einen zweiwöchigen Waffenstillstand. Diese Informationen wurden von der internationalen Nachrichtenagentur Al Jazeera veröffentlicht, die die besorgniserregende Lage in der Region unterstreicht.

Das Verteidigungsministerium der VAE bestätigte, dass ihre Luftabwehrsysteme erfolgreich Raketen und Drohnen abgefangen haben, die aus dem Iran gestartet wurden. Die Explosionen waren im ganzen Land zu hören, was die Ernsthaftigkeit der Situation verdeutlicht. Die VAE haben sich in den letzten Jahren als strategischer Partner der USA in der Region etabliert und stehen nun vor der Herausforderung, ihre Sicherheit angesichts dieser Angriffe zu gewährleisten.

Auch die kuwaitische Armee berichtete von Angriffen iranischer Drohnen auf strategische Einrichtungen, darunter Ölraffinerien, Kraftwerke und Entsalzungsanlagen. Diese Angriffe haben erhebliche Schäden an der Infrastruktur Kuwaits verursacht, was die lokalen Behörden in Alarmbereitschaft versetzt hat. Die kuwaitische Regierung hat umgehend Maßnahmen zur Sicherung kritischer Infrastrukturen eingeleitet.

Nach Angaben aus Kuwait konnten die Luftabwehrsysteme des Landes 28 Drohnen abfangen, die um 08:00 Uhr Ortszeit angreifen wollten. Dies zeigt, dass die iranischen Streitkräfte trotz des erklärten Waffenstillstands weiterhin aktiv sind und versuchen, ihre militärischen Ziele zu erreichen. Die kuwaitische Regierung hat die Bevölkerung aufgefordert, wachsam zu bleiben und verdächtige Aktivitäten zu melden.

In Bahrain stellte das Innenministerium fest, dass Teheran Drohnen auf das Land abfeuerte, nur wenige Stunden nach der Bekanntgabe der USA über den Waffenstillstand. Bei dem Absturz von Trümmern wurden zwei Personen verletzt, und mehrere Häuser erlitten Schäden, was die Bedrohung für die Zivilbevölkerung verdeutlicht. Die bahrainischen Sicherheitskräfte haben die Sicherheitsvorkehrungen in der Hauptstadt Manama erhöht, um weitere Angriffe zu verhindern.

In Manama wurden Explosionen vernommen, und Rauch stieg aus dem Bereich der Sitra-Insel auf, wo sich die wichtigsten Energieanlagen des Landes befinden. Dies hat Besorgnis unter den Anwohnern und in der internationalen Gemeinschaft ausgelöst, die um die Sicherheit der Zivilbevölkerung fürchten.

Erinnern wir uns daran, dass US-Präsident Donald Trump in der Nacht zum 8. April die Aussetzung von Bombardierungen im Iran für zwei Wochen angekündigt hatte, unter der Bedingung, dass die Straße von Hormus sofort geöffnet wird. Er betonte, dass die USA bereits alle militärischen Ziele erreicht und übertroffen haben und dass sie bedeutende Fortschritte bei der Erreichung eines endgültigen Friedensabkommens gemacht haben.

Später bestätigte der Oberste Rat für nationale Sicherheit des Iran die Vereinbarung über den zweiwöchigen Waffenstillstand mit den USA. Auch Israel stimmte zu, die Bombardierungen während der Verhandlungen auszusetzen, was auf Versuche hinweist, die Situation in der Region zu stabilisieren. Diese diplomatischen Bemühungen sind entscheidend, um einen weiteren Konflikt zu vermeiden.

Der Premierminister von Pakistan, Shehbaz Sharif, erklärte seine Bereitschaft, Delegationen aus dem Iran und den USA zu einem Treffen in Islamabad einzuladen, um weitere Verhandlungen zu führen und auf eine friedliche Lösung des Konflikts zu hoffen. Dies könnte einen wichtigen Schritt in Richtung Deeskalation darstellen.

Es ist erwähnenswert, dass Trump zuvor eine Reihe von Drohungen gegen den Iran geäußert hatte, indem er behauptete, die USA könnten „den Iran über Nacht zerstören“ und innerhalb weniger Stunden alle Brücken und Kraftwerke im Land bombardieren. Er warnte auch, dass im Falle der Nichterfüllung seiner Forderungen „eine ganze Zivilisation zugrunde gehen würde“. Diese aggressiven Rhetorik verstärkt die Spannungen in der Region.

Das Ultimatum, das Trump verkündete, lief um 20:00 Uhr Eastern Time (03:00 Uhr am 8. April nach Kiewer Zeit) ab, was die Dringlichkeit der Situation und die Gefahr einer Eskalation des Konflikts in der Region zusätzlich unterstreicht. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen genau, da jede weitere Eskalation weitreichende Folgen für die Stabilität im gesamten Nahen Osten haben könnte.

Somit bleibt die Situation in den VAE, Kuwait und Bahrain angespannt, und weitere Maßnahmen könnten erhebliche Auswirkungen auf die Stabilität in der gesamten Region haben.