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Rada genehmigt Vereinfachung des Vollstreckungsverfahrens durch Digitalisierung als Indikator für das Ukraine Facility

Die Werchowna Rada der Ukraine hat im zweiten Lesung und insgesamt das Gesetzesprojekt Nr. 14005 verabschiedet, das auf die Optimierung und Digitalisierung der Vollstreckungsverfahren abzielt. Dieser Schritt ist ein bedeutender Indikator für das Ukraine Facility-Programm und soll die Prozesse der Vermögensvollstreckung modernisieren.

Die Werchowna Rada der Ukraine hat am Dienstag, den 7. April, im Rahmen einer Plenarsitzung das Gesetzesprojekt Nr. 14005 in zweiter Lesung und insgesamt verabschiedet. Dieses Gesetz zielt darauf ab, die Verfahren zur Vollstreckung von Gerichtsurteilen zu optimieren und zu digitalisieren. Die Zustimmung von 250 Abgeordneten, während 14 dagegen stimmten und 8 sich enthielten, zeigt die erhebliche Unterstützung unter den Parlamentariern, die die Bedeutung der Digitalisierung im ukrainischen Rechtssystem erkennen.

Wie aus der erläuternden Notiz zum Gesetzesprojekt hervorgeht, beinhalten die verabschiedeten Änderungen eine Erweiterung der Funktionalität des automatisierten Vollstreckungssystems (AVS). Dazu gehört unter anderem die direkte Interaktion der Vollstrecker mit staatlichen Stellen, Banken, Finanzinstituten und nicht-banken Zahlungsdienstleistern. Darüber hinaus wird eine automatisierte Interaktion zwischen dem einheitlichen Schuldnerregister und anderen staatlichen Registern eingeführt, was die mit der Vollstreckung von Gerichtsurteilen verbundenen Prozesse erheblich vereinfachen wird.

Gemäß den neuen Bestimmungen wird die Existenz von Informationen über eine Person im einheitlichen Schuldnerregister als Grundlage für die Ablehnung jeglicher Handlungen bezüglich der Veräußertung oder Verpfändung ihres Vermögens dienen. Dies bedeutet, dass Schuldner nicht ungehindert über ihr Vermögen verfügen können, solange ihre Schulden nicht beglichen sind. Gleichzeitig wird der Prozess der Aufhebung von Beschränkungen automatisiert: Nach dem Eingang von Geldern auf dem Konto der staatlichen Vollstreckungsbehörde oder des privaten Vollstreckers wird das AVS automatisch eine Mitteilung über die Begleichung der Schulden erstellen. Diese Mitteilung wird die Grundlage für die sofortige Löschung der Informationen aus dem Schuldnerregister und die Aufhebung der Beschlagnahme von Geldern, elektronischen Währungen und Wertpapieren bilden.

Das Gesetzesprojekt bringt auch Änderungen in einer Reihe von Gesetzesakten mit sich, einschließlich der Gesetze über den Straßenverkehr, das Notariat, Banken und das Depot-System. Es wird erwartet, dass die eingeführten digitalen Werkzeuge die Fristen für Vollstreckungsmaßnahmen verkürzen und die Effizienz der Vollstreckung von Gerichtsurteilen in Bezug auf Vermögens- und Nichtvermögensverpflichtungen erhöhen. Dies wird wiederum einen positiven Einfluss auf das Geschäftsklima in der Ukraine haben, da es die Verfahren für Unternehmer und Bürger vereinfachen wird.

Wie in den erläuternden Materialien festgestellt wird, wird die Umsetzung des Gesetzes dazu beitragen, die verletzten Rechte von Bürgern und juristischen Personen wiederherzustellen, indem bürokratische Hindernisse im Prozess der zwangsweisen Vollstreckung von Gerichtsurteilen beseitigt werden. Somit könnten die Neuerungen einen wichtigen Schritt zur Stärkung des Vertrauens in das Justizsystem und zur Gewährleistung von Gerechtigkeit in der Ukraine darstellen.