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Ursache für den Unfall mit dem Zug in der Region Charkiw war vermutlich das Überfahren einer roten Ampel durch den Lkw-Fahrer - Polizei

Am Abend des 2. April ereignete sich im Dorf Schelestowe, im Bezirk Bohoduchiw der Region Charkiw, ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Lkw mit einem Zug kollidierte, der in Richtung Lwiw unterwegs war.

Am Abend des 2. April ereignete sich im Dorf Schelestowe, im Bezirk Bohoduchiw der Region Charkiw, ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Lkw mit einem Zug kollidierte, der in Richtung Lwiw unterwegs war. Nach ersten Erkenntnissen war das Überfahren einer roten Ampel durch den Lkw-Fahrer die Ursache für den Unfall, der an einem regulierten Bahnübergang stattfand.

Andrij Scharnin, der erste stellvertretende Leiter der Nationalen Polizei in der Region Charkiw und Leiter der Ermittlungsabteilung, berichtete im Interview mit Suspilne, dass am Unfallort ein regulierter Übergang mit einem Signal, einem Schranken und akustischen sowie visuellen Signalen eingerichtet war. Scharnin erklärte, dass der Lkw-Fahrer, der das rote Licht der Ampel ignorierte, seine Fahrt fortsetzte, obwohl er hätte anhalten müssen, und sich im Moment des Aufpralls zwischen zwei Schranken befand.

Nach dem Zusammenstoß entgleisten die Lokomotive und sechs Wagen. Der Lkw-Fahrer wurde mit einer geschlossenen Schädel-Hirn-Verletzung sowie mit Wunden und Prellungen ins Krankenhaus eingeliefert. Sein Zustand wird derzeit als schwer, aber stabil eingestuft.

Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich etwa 250 Passagiere im Zug. Der Lokführer hatte rechtzeitig eine Notbremsung eingeleitet, was laut Polizei dazu beitrug, die Folgen des Unfalls zu minimieren und Opfer unter den Passagieren zu vermeiden. Dank des schnellen Handelns des Lokführers konnten schwerwiegendere Verletzungen und Lebensgefahren für die Reisenden im Zug abgewendet werden.

Andrij Scharnin informierte zudem, dass fünf Wagen mit Passagieren von einer Diesellokomotive nach Charkiw abgeschleppt wurden. Derzeit ergreifen die Mitarbeiter der Eisenbahn alle notwendigen Maßnahmen, um die weiteren sechs Wagen wieder auf die Gleise zu bringen und den Zugverkehr zu entblockieren. Es wird betont, dass die Situation auf der Eisenbahn überwacht wird und alle Dienste an der Beseitigung der Unfallfolgen arbeiten.

Dieser Vorfall hat Besorgnis unter den Passagieren und den Anwohnern ausgelöst, da die Sicherheit an Bahnübergängen ein aktuelles Thema bleibt. Die Polizei appelliert an die Fahrer, die Verkehrsregeln zu beachten und besonders aufmerksam an Kreuzungen mit Bahnübergängen zu sein. Es ist wichtig zu bedenken, dass das Ignorieren von Signalen zu tragischen Folgen führen kann.

Es sei daran erinnert, dass ähnliche Vorfälle nicht selten sind und es bereits Fälle gegeben hat, in denen Fahrer die Regeln für das Überqueren von Bahnübergängen missachtet haben. Polizei und Eisenbahner arbeiten kontinuierlich daran, die Sicherheit an den Übergängen zu erhöhen, doch die Verantwortung für die Einhaltung der Regeln liegt bei den Fahrern.

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